Die Vereinssatzung des Schützenclubs Wolfartsweier 1964 e.V.

 

 

§ 1 Name und Sitz des Vereines

 

 

 

Der Verein führt den Namen SCHÜTZENCLUB WOLFARTSWEIER e.V.

 

      Er ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Karlsruhe Durlach unter Nr. 73                                                     

 

      eingetragen und hat seinen Sitz in Karlsruhe, Stadtteil Wolfartsweier.

 

 

 

§ 2 Zweck des Vereins

 

 

 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Er dient der Pflege und Ausübung schießsportlicher und gesellschaftlicher Art, sowie der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder.

 

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Mittel des Vereines dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereines.

 

Er ist Mitglied des Deutschen Schützenbundes, des Badischen Sportschützenverbandes und des Badischen Sportbundes, deren Satzungen er anerkennt.

 

 

 

§ 3 Vergütungen

 

 

 

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

 

 

§ 4 Geschäftsjahr

 

 

 

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

 

§ 5 Mitgliedschaft

 

 

 

1. Der Verein hat:

 

a) aktive jugendliche Mitglieder unter 18 Jahre

 

b) aktive Mitglieder über 18 Jahre

 

c) Ehrenmitglieder

 

 

 

2. Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Mitglieder können 

 

alle Personen werden, die sich in geordneten Verhältnissen befinden 

 

und über einen guten Leumund verfügen.

 

Über die endgültige Aufnahme entscheidet der Vorstand (§ 9). Der 

 

Vorstand ist nicht verpflichtet, bei Ablehnung eine Begründung 

 

abzugeben.

 

 

 

3. Es wird eine Aufnahmegebühr erhoben. Bei Jugendlichen, die nicht im 

 

Erwerbsleben stehen und kein eigenes Einkommen haben, entfällt die 

 

Aufnahmegebühr.

 

 

 

4.  Jedes Mitglied kann die Satzung auf der Homepageseite des SCW einsehen. Auf Wunsch, kann diese auch in Schriftform zugesandt werden. 

 

Das neu aufgenommene Mitglied verpflichtet sich durch seine Beitrittserklärung 

 

die Satzung des Vereines anzuerkennen und zu achten.

 

5. Jedes Mitglied über 18 Jahre besitzt Stimm- und Wahlrecht.

 

6. Die Belange Jugendlicher unter 18 Jahren regelt eine gesonderte 

 

Jugendordnung.

 

 

 

7. Mitglieder, die sich um den Verein ganz besondere Verdienste erworben 

 

haben, können vom Vorstand zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. 

 

Verdiente Oberschützenmeister können von der Vorstandschaft zum 

 

Ehrenoberschützenmeister ernannt werden. Er hat das Recht an 

 

Vorstandssitzungen teilzunehmen, jedoch ohne Stimmrecht.

 

 

 

§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

 

 

1. Pflichten:

 

Jedes Mitglied ist verpflichtet, den Verein nach besten Kräften zu 

 

fördern, die festgesetzten Beiträge zu leisten und die vom Vorstand oder 

 

dessen Beauftragten zur Aufrechterhaltung des Schießbetriebes 

 

erlassenen Anordnungen zu respektieren.

 

Mitglieder, die die Vereinsinteressen schädigen und trotz wiederholter 

 

Mahnung nicht davon ablassen, können aus dem Verein 

 

ausgeschlossen werden (§ 7). Das Gleiche gilt, wenn die 

 

Mitgliedsbeiträge nach Fälligkeit, trotz Aufforderung nicht innerhalb einer 

 

Frist von sechs Monaten bezahlt werden. 

 

Des Weiteren sieht der Verein folgende Maßregelungen vor:

 

a) Verwarnung (schriftlich)

 

b) Ausschluss von Wettkämpfen (interne Clubsperre)

 

c) Standsperre bis zu einem Jahr

 

d) Clubausschluss

 

 

 

2. Rechte:

 

Die Mitglieder haben freien Zutritt zu allen vereinseigenen Anlagen. 

 

Ehrenmitglieder genießen alle Rechte und Pflichten der ordentlichen 

 

Mitglieder und sind beitragsfrei.

 

Vor der Verhängung von Clubstrafen sind die betroffenen Mitglieder zu hören. Falls ihnen ein Erscheinen vor dem Vorstand zu einer mündlichen Aussprache nicht möglich ist, soll ihnen Gelegenheit zur schriftlichen Äußerung innerhalb einer bestimmten Frist gegeben werden. Die betroffenen Mitglieder haben das Recht, gegen Entscheidungen des Vorstandes Einspruch einzulegen und den Ehrenrat (§ 19) anzurufen.

 

 

 

§ 7 Erlöschen der Mitgliedschaft

 

 

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod oder durch schriftliche Austrittserklärung auf den Schluss eines Kalenderjahres mit einer Frist von einem Monat. Der Beitrag ist bis zum Erlöschen der Mitgliedschaft zu bezahlen.

 

Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluss des Vorstandes (§6) ausgeschlossen werden.

 

Das ausgeschlossene Mitglied ist berechtigt, schriftlich Berufung einzulegen und/oder den Ehrenrat anzurufen.

 

Ausgetretene oder endgültig ausgeschlossene Mitglieder verlieren jeden Anspruch an den Club und seine Einrichtungen. Sie haben die Satzung sowie sämtliche Ausweise (Vereins-, Verbands-, Rundenkampfausweis) abzugeben. Vereinseigentum wie Schlüssel, Ausrüstungsgegenstände, Akten usw. sind ebenfalls abzugeben.

 

 

 

§ 8 Beiträge der Mitglieder

 

 

 

Jedes Mitglied bezahlt einen Beitrag, dessen Höhe und Zahlungsweise von der Hauptversammlung bestimmt wird.

 

Jugendliche Mitglieder bezahlen bis zum 18. Lebensjahr einen ermäßigten Beitrag, der ebenfalls von der Hauptversammlung festgelegt wird, oder sind im Familienbeitrag eingeschlossen. Die volle Beitragspflicht beginnt mit Vollendung des 18. Lebensjahres.

 

Der Vorstand kann in Einzelfällen Beiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

 

Nichtmitglieder, die dem Verein gehörende Anlagen benutzen, haben eine vom Vorstand festgelegte Aufwandsentschädigung zu leisten.

 

Die Mitgliedsbeiträge des Schützenclub Wolfartsweier e.V. sind auf der Homepage des SCW einzusehen. 

 

 

 

§ 9 Organe des Vereines

 

 

 

1. Organe

 

a) Der Vorstand

 

b) Hauptversammlung

 

 

 

2. Der Vorstand (§ 26 BGB) besteht aus:

 

1. Oberschützenmeister

 

2. Schützenmeister

 

3. Schatzmeister

 

4. Schriftführer

 

5. Sportleiter

 

6. Jugendleiter

 

7. Beisitzer/Referent

 

8. Beisitzer/Referent

 

9. Beisitzer/Referent

 

Die Beisitzer/Referenten haben in erster Linie den Sportleiter zu 

 

unterstützen.

 

 

 

3. Der erweiterte Vorstand besteht aus:

 

Damenleiter/in

 

Pressewart

 

Bauausschuss

 

Vergnügungsausschuss

 

Kantinenausschuss usw.

 

Die Ausschussmitglieder werden von der Vorstandschaft für einen 

 

bestimmten Zweck und Dauer benannt.

 

 

 

4. Die Mitglieder des Vorstandes (Punkt 2) werden von der 

 

Hauptversammlung auf jeweils 2 Jahre gewählt.

 

In geraden Jahreszahlen werden die Positionen 1, 3, 5, 7, 9 gewählt. 

 

In ungeraden Jahren die Positionen 2, 4, 6, 8.

 

 

 

5. Der Oberschützenmeister, der Schützenmeister und der Schatzmeister leiten die Vereinsgeschäfte.  Sie vertreten den Verein gerichtlich und 

 

außergerichtlich. Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.

 

Der Vorstand unterstützt den Oberschützenmeister in der Leitung des 

 

Vereines.

 

 

 

6. Die Vorstandssitzungen werden geleitet vom Oberschützenmeister, im 

 

Falle seiner Verhinderung vom Schützenmeister. Über die Sitzungen 

 

und Beschlüsse wird vom Schriftführer ein Protokoll geführt, das vom 

 

Sitzungsleiter gegenzuzeichnen ist.

 

 

 

7. Fällt ein Mitglied des Vorstandes vor einer Jahreshauptversammlung 

 

aus, sei es durch Tod, Rücktritt oder dergleichen, so ist der Vorstand 

 

berechtigt, einen Ersatzmann zu wählen, der an die Stelle des 

 

Ausgeschiedenen bis zur nächsten Hauptversammlung tritt. Diese 

 

Bestimmung findet auf den Oberschützenmeister des Vereines keine 

 

Anwendung.

 

Fällt der OSM aus irgendeinem Grunde während der Wahlperiode aus, 

 

muss eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen werden.

 

 

 

§ 10 Vorstandsmitglieder

 

 

 

In den Vorstand kann jedes ordentliche Mitglied gewählt werden, welches am Tage der Wahl ein volles Geschäftsjahr dem Verein angehört.

 

 

 

§ 11 Kassenprüfer

 

 

 

Der Verein hat zwei Kassenprüfer. Die Hauptversammlung wählt jedes Jahr einen Kassenprüfer auf zwei Jahre.

 

Eine unmittelbare Wiederwahl ist nicht zulässig.

 

 

 

§ 12 Jahreshauptversammlung

 

 

 

Die Jahreshauptversammlung wird geleitet vom Oberschützenmeister, im Falle seiner Verhinderung vom Schützenmeister.

 

Die Einladung zu dieser muss spätestens vier Wochen vorher schriftlich oder per Mail an jedes Mitglied unter Mitteilung der einzelnen Punkte der Tagesordnung erfolgen.

 

 

 

1. Die Tagesordnung soll folgende Punkte enthalten:

 

a) Bericht des Oberschützenmeisters und seiner Mitarbeiter über das abgelaufene Geschäftsjahr

 

b) Bericht der Kassenprüfer

 

c) Entlastung des Vorstandes

 

d) Neuwahlen

 

e) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages

 

f) Anträge

 

g) Verschiedenes

 

 

 

2. Die Jahreshauptversammlung soll bis spätestens 31. März des 

 

folgenden Jahres durchgeführt sein. Anträge zur Jahreshauptversammlung können nur berücksichtigt werden, wenn diese zwei Wochen vor der Jahreshauptversammlung schriftlich eingereicht werden.

 

 

 

3. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der 

 

abgegebenen Stimmen, soweit nichts anderes bestimmt ist. Bei 

 

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Oberschützenmeisters.

 

 

 

4. Über jede Jahreshauptversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom 

 

Oberschützenmeister und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

 

 

§ 13 Außerordentliche Jahreshauptversammlung

 

 

 

1. Der Oberschützenmeister kann jederzeit eine außerordentliche 

 

Hauptversammlung mit einer Frist von zwei Wochen unter Angabe der 

 

Tagesordnung einberufen.

 

 

 

2. Der Oberschützenmeister muss eine außerordentliche 

 

Hauptversammlung einberufen, wenn dies von mindestens 25% der 

 

stimmberechtigten Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zweckes und 

 

der Gründe verlangt wird.

 

 

 

3. Die außerordentliche Hauptversammlung hat die gleichen Befugnisse 

 

wie die Jahreshauptversammlung.

 

 

 

4. Über jede außerordentliche Hauptversammlung ist ebenfalls ein 

 

Protokoll zu führen, das vom Oberschützenmeister und vom Schriftführer 

 

zu unterzeichnen ist.

 

 

 

§ 14 Vermögen

 

Für sämtliche Verbindlichkeiten des Vereines haftet ausschließlich das Vereinsvermögen, welches aus dem Kassenbestand und sämtlichem Inventar besteht. Überschüsse aus allen Veranstaltungen gehören zum Vereinsvermögen.

 

 

 

§ 15 Haftung

 

Der Verein haftet für die aus dem Sportbetrieb, Vereinsveranstaltungen und dem Bereich des Clubhauses entstehenden Schäden und Verluste nicht, soweit die Risiken nicht durch Unfall- und Haftpflichtschutz gedeckt werden.

 

 

 

§ 16 Beschlussfassung aus besonderen Gründen

 

Zur Beschlussfassung über folgende Punkte ist die Mehrheit von 3/4 der in der Hauptversammlung erschienenen stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

 

 

1. Änderung der Satzung.

 

Satzungsänderungen können nur auf Antrag vorgenommen werden. Der 

 

Antrag muss vorher den Mitgliedern bekannt gemacht werden.

 

 

 

2. Auflösung bzw. Fusion des Vereines, wenn nicht mindestens sieben 

 

Mitglieder sich entschließen, ihn weiterzuführen. In diesem Falle kann 

 

der Verein nicht aufgelöst werden. Die Auflösung bzw. Fusion des 

 

Vereins kann nur auf einer Hauptversammlung beschlossen werden auf 

 

deren Tagesordnung eine Beschlussfassung hierüber angekündigt ist.

 

 

 

§ 17 Vereinsvermögen

 

 

 

Im Falle der Auflösung des Vereines fällt dessen Vermögen treuhänderisch an die Stadt Karlsruhe, Stadtteil Wolfartsweier. Sollte jedoch innerhalb von drei Jahren nach Auflösung oder Aufhebung des Vereines ein neuer Verein mit gleichem Zweck nicht gegründet werden, so fällt dieses Vermögen dem Deutschen Schützenbund zu.

 

 

 

§ 18 Ehrungen

 

 

 

Es gilt die jeweilige Ehrungsordnung.

 

 

 

§ 19 Ehrenrat

 

 

 

1. Der Ehrenrat besteht aus fünf Mitgliedern, die jedoch dem 

 

geschäftsführenden Vorstand nicht angehören dürfen. Der Ehrenrat 

 

wählt sich einen Vorsitzenden. Er ist nur beschlussfähig, wenn drei 

 

Mitglieder anwesend sind. Er trifft seine Entscheidung mit einfacher 

 

Stimmenmehrheit. Stimmenthaltung ist nicht zulässig.

 

 

 

2. Der Ehrenrat ist Berufungsinstanz bei Maßregelungen von 

 

Clubmitgliedern. Der Ehrenrat kann angefochtene Entscheidungen des 

 

Vorstandes bestätigen oder zur nochmaligen Beratung an den Vorstand 

 

zurückweisen. Hierzu kann er bestimmte Empfehlungen geben. Bleibt 

 

der Vorstand bei seiner ersten Entscheidung, so hat er dies dem 

 

Ehrenrat mit eingehender Begründung mitzuteilen. Falls sich der 

 

Ehrenrat den Auffassungen des Vorstandes nicht anzuschließen 

 

vermag, bleibt die endgültige Entscheidung der nächsten 

 

Hauptversammlung vorbehalten.

 

 

 

3. Der Ehrenrat wird auf Vorschlag des Vorstandes durch die 

 

Hauptversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. In den 

 

Ehrenrat können nur Mitglieder gewählt werden, die mindestens fünf 

 

Jahre dem Verein angehören. Scheidet eines seiner Mitglieder aus, so 

 

ist dies bei der nächsten Hauptversammlung nachzuwählen.

 

 

 

Die Änderung der Satzung wurde an der Jahreshauptversammlung des SCW im März 2019  beschlossen und tritt mit Anerkennung des zuständigen Amtsgerichts sofort in Kraft.

 

 

 

Nach Rücksprache können Sondervereinbarungen getroffen werden.

 

 

 

Die Mitgliedschaft endet bei Kündigung immer am 31. Dezember des Kalenderjahres, in dem die Kündigung eingegangen ist.

 

Die Kündigungsfrist beträgt 1 Monat vor Ende des Kalenderjahres (30.November Poststempel) 

 

Die Beiträge werden unter Berücksichtigung der SEPA Vorschriften, werden immer zum 15.Februar jeden Jahres eingezogen.

 

 

 

 

 

Stand: März 2019