Chronik des Schützenclubs Wolfartsweier e. V.

 

Die Geschichte des Schützenclubs Wolfartsweier ist eng mit der Geschichte der ehemaligen Munitionsfabrik Genschow verbunden.
 
Im Jahr 1923 wurde erstmals der Kleinkaliberschützenverein gegründet und er hatte seinen Sitz auf dem ehemaligen Fabrikgelände.
Schon ein Jahr später hatte sich die Werkschießgruppe in die öffentliche Schießsportgesellschaft Geco e.V. Durlach umbenannt. Zu ihrem Schießstand wurde ein ehemaliger Steinbruch am Rumpelweg in Durlach umfunktioniert. Dieser Verein war auch Mitglied beim Deutschen Kartell für Jagd- und Sportschießen, einer Organisation die dem Deutschen Schützenbund entsprach. Durch seine hervorragend Leistungen im Schießsport, war auch schon damals der Verein über die Grenzen der Gemeinde Wolfartsweier und Karlsruhe bekannt.
 
Nach dem Ende des 2. Weltkriegs wurde diese Schießgesellschaft ein Opfer der Ereignisse, die Produktionsstätten demontiert und auch der Schießbetrieb untersagt.
 
Jahr 1963 selbst wurde das Werk Genschow von der Firma Dynamit Nobel übernommen und am 4. Dezember 1963 hatten sich zu einer Neugründung eines Schützenvereins siebenundvierzig Personen entschlossen. Der Verein wurde mit dem Namen „Schützenclub Wolfartsweier“ am 1. Januar 1964 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Durlach als gemeinnütziger Verein eingetragen. Sein Clubhaus hatte der Verein auf dem Werksgelände.
 
Nach der Schließung des Werkes in Wolfartsweier und der Verlagerung der Produktionsstätte nach Bayern, suchte der Club ein neues Gelände, auf welchem seine Mitglieder den Schießsport ausüben können. Mit der Hilfe und Planung der Stadt Karlsruhe wurde im „Gewann Horbenloch“ ein passendes Areal gefunden. Mit einer beträchtlichen Eigenleistung seiner Mitglieder wurde nach zweijähriger Bauzeit ein Clubhaus fertig gestellt und seiner Bestimmung übergeben.
 
Das fünfundzwanzigjährige Bestehen feierten der Schützenclub im Jahre 1989 und das fünfzigjährige Jubiläum am 27. September 2014.
 
Inzwischen ist der Schützenclub ein großer Verein des Stadtteils Wolfartsweier. Durch seine sportlichen und gesellschaftlichen Leistungen im Badischen - und Deutschen Sportschützenverband ist er auch über die Grenzen der Bundesrepublik hinaus in den vergangenen Jahren zu einer angesehenen Gesellschaft geworden. In seinem Areal haben sich noch zwei weitere Vereine eingemietet.
 
 
Günter Graf, Pressereferent