Gesellschaftliche Veranstaltungen beim SCW

 

Arbeitseinsatz am 11. August 2018

 

Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die fleißigen Helfer des Clubs, der Schützenabteilung des PSV sowie des SV Waldbronn, welche die Grünfläche unseres Areals sowie die Wege um das Schützenhaus an diesem Wochenende von Unrat gesäubert haben. Das war ein vorbildliches Engagement. Es gibt in den kommenden Wochen bei den geplanten Baumaßnahmen noch viele zu tun, weshalb wir auch aufgefordert sind aktiv mitzuhelfen. Nur so können wir unserer liebgewonnenen Schießstätte erhalten.

 

Günter Graf

Pressereferent

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Arbeitseinsatz08 2018

 

 

Die Schützen von Wolfartsweier haben an die Kinder des Kindergarten gedacht!

 
Den Kindern des Kindergarten „ Die Katze“ haben die Schützenvereine in Wolfartsweier, Schützenverein Waldbronn, Schützenabteilung des Polizeisportvereins und des Schützenclubs Wolfartsweier noch vor den Ferien eine große Freude bereitet.
Der Erlös von 300.-€ aus einem Pokalschießen, das zu Ehren des im Jahr 2016 verstorbenen Vereinsvorsitzenden Wolfgang Goldschmidt am 1. Juni 2018 stattgefunden hatte, übergab am Nachmittag des 30. Juli 2018 Oberschützenmeisterin Birgit Morlock der Leiterin des Kindergartens Frau Monika Windhab.
Bei ihrer kurzen Ansprache waren auch Frau Brigitte Goldschmidt, Schützenmeister Rolf Kunzmann und Ortsvorsteher Anton Huber, der sich trotz vieler Termine nicht nehmen ließ bei diesem Anlass mit dabei zu sein, anwesend.
 
 
Günter Graf, Pressereferent des SCW
Kindergarten 2018

 

 

Henry Todesanzeige 2018

 

 

Gespräch der Schützenkreise zwölf und dreizehn mit der Vorstandschaft des Badischen Sportschützenverband am 1. Februar 2018

 
 
Nach meiner Erinnerung ist es schon einige Jahre her, wo ein Gespräch mit den Oberschützenmeistern und weiteren Vereinsvorständen der Schützenkreise 12 und 13 in der Gaststätte des Schützenclubs Wolfartsweier stattgefunden hatte. In diesem Jahr war das Treffen auf den 1. Februar 2018, 19:00 Uhr, terminiert.
Anwesend waren die wichtigsten Funktionsträger (geschäftsführender Vorstand) des BSV sowie ein großer Teil der verantwortlichen Vorstände der beiden Schützenkreise. Oberschützenmeisterin Birgit Morlock begrüßte als Hausherrin die anwesenden Damen und Herren und übergab das Wort dem Landesschützenmeister Roland Wittmer. Er begrüßte noch einmal Alle und bedankte sich für das Erscheinen und erklärte zunächst noch einmal den Aufbau und die Funktion der Geschäftsstelle des Verbandes, da es in dieser Hinsicht Klärungsbedarf gab. Manfred Riehl, 2. Stellvertreter Landesschützenmeister, sprach sich fortgesetzt für eine bessere Kommunikation zwischen den Vereinen und dem Verband aus.
 
Der Grund für diesen Vorhalt ist, es wurde bei der Mitgliederverwaltung festgestellt, dass Daten von Mitgliedern der Vereine und auch deren Funktionären nicht dem aktuellen Zustand entsprechen oder nicht vollständig sind. Zu den angebotenen Wettbewerben des Verbands äußerte sich Hans-Josef Lakatos ausführlich und stellte sie in einer Powerpoint Präsentation der Versammlung vor.
 
Die Mitgliederentwicklung in den beiden Schützenkreisen sei positiv, eine Zuwachs sei zu verzeichnen im Schützenkreis 12, der 3629 Mitglieder besitzt und ebenfalls ein leichter Anstieg kann man vom Schützenkreis 13 vermelden, welchem jetzt 2983 Mitglieder angehören.
 
 
Die zahlreichen Angebote der Ausbildungsmöglichkeiten des Verbands zeigte er grafisch auf und verwies auf die Anmeldung über das Internet. Ebenfalls seien weitere Lehrgänge geplant, darunter ein Referat der ARAG Versicherung, das in Leimen stattfinden wird.
 
Nach diesem abgehandelten Themenkomplex bedankte er sich für die Aufmerksamkeit und wünscht weiterhin „Gut Schuss“. Uwe Ludwig referierte in seinem Part ausführlich über die gesetzlichen Änderungen des Bundeswaffengesetzes, die im Jahr 2017 durch den Bundestag verabschiedet worden waren. Seine detaillierten Informationen waren sehr lehr- und hilfreich und können bei der Beurteilung von Anfragen von Behörden und Ordnungsämtern an Schützen als praktikable Lösung herangezogen werden. Zu möglichen zukünftigen gesetzlichen Regularien, welche die Waffenbesitzer treffen könnten, äußerte er sich ebenso ausführlich.
 
Über Möglichkeiten, Mitglieder für den Schießsport zu finden bzw. diese zu werben, berichtete nochmals Manfred Riehl. Neue, bis jetzt noch nicht populäre Arten der Betätigung, wie Bogenschießen, Schließen mit dem Blasrohr seien sinnvolle Alternativen zur Begeisterung für künftige Sportschützen, insbesondere im schulischen Bereich - zumal einer großer Teil der Lehrkräfte dem klassischen Schießsport kritisch gegenüber stehen.
 
In seinem Statement gab Jürgen Dörtzbach, Landesportleiter, zu verstehen, dass der sogenannte „Brillenpassus“ überarbeitet wird und bis dahin jeder Schütze eigenverantwortlich handelt.
 
 
Zum Thema der Jugend sprach Dominik Merz, der zurzeit die kommissarische Leitung des Jugendleiters wahrnimmt.
 
Das letzte Kapitel, das zu andauernden Beunruhigung zwischen den Vereinen und dem Verband führt sind die Waffenanträge der Mitglieder, über die Bruno Winkler, 2. Stellvertreter Landesschützenmeister, resümierte.
Bildlich dargestellt zeigt er die Fehler auf, die bei den Anträgen gemacht werden und bat die Verantwortlichen diese fortan genau auf sachliche Richtigkeit (Schießnachweise, vorhandene WBK, genaue Bezeichnung der zu erwerbenden Waffen nach dem Waffenregister, Nachweis der Einzahlung der Bearbeitungsgebühr etc.) zu überprüfen. Nur so könne eine zügige Befürwortung des Bedürfnisses auf dem Postwege vorgenommen werden.
Zu diesem Komplex gab es sehr viele Fragen der Teilnehmer die Bruno Winkler beantwortete, jedoch zu Einzelfällen nachvollziehbar keine Stellungnahme abgeben konnte. Im Verband selbst, so möchte ich anmerken, werden diese Anträge von Reinhold Keller bearbeitet, der jedoch an diesem Abend nicht anwesend war. Auf die Frage, warum andere Verbände, Schießnachweise anderer Verbände anerkennen und der BSV bzw. DSB das nicht tut, antwortete Bruno Winkler, dass Verband nur seine Wettkämpfe nach seiner ausgewiesenen Sportordnung anerkennen würde.
 
Hierzu möchte ich anmerken, dass diese Aussage nach meiner Auffassung transparent in die Vereine weitergegeben werden muss, um zukünftig überflüssige Rückfragen bei der Befürwortung durch den Verband zu vermeiden. Für die Zukunft wünsche ich mir vorrangig, dass doch noch mehr Funktionsträger der Vereine an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Ein zielführender Dialog zwischen dem Verband und den Vereinen kann dadurch besser und dauerhaft erhalten werden.
 
Günter Graf, Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier
 
OSM Gespr.1.2.2018
 
 

Hohe Auszeichnungen für Schützen des SC Wolfartsweier 2017 beim Kreiskönigsball

 

Beim diesjährigen Kreiskönigsball am 18. November 2017 in Ufgauhalle in Rheinstetten wurden zahlreiche Mitglieder des Schützenclubs Wolfartsweier geehrt.

So erhielt Kai Schlünz, erfolgreicher Sportschütze bei den Deutschen Meisterschaften in München, eine Auszeichnung von Landesschützenmeister Roland Wittmer und Kreisschützenmeister Heiko Helfenstein.

Bernd Morlock, Kurzwaffenreferent des SCW, wurde mit dem Großen Greif in Bronze des Badischen Sportschützenverbands von Roland Wittmer ausgezeichnet.

Eine große Überraschung war die Königsproklamation der Kreisschützenkönigsfamilie, bei der unsere Nachwuchsschützin Sabrina Rehhorn zu Kreisschützenkönigin gekrönt wurde. Ihr steht als ebenfalls langjährige Schützin und Vorsitzende des Schützenclubs Birgit Morlock als erste Hofdame zur Seite. Der gesamte Verein freut sich über diese hohen Ehren, die ihnen bei dieser Veranstaltung zu Teil wurden.

 

Günter Graf, Pressereferent

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Unser langjähriger Jugendleiter Siegfried Hobus ist verstorben!

 

Sigfried 2017

 

Im Jahr 1981 ist Siegfried in den Schützenclub eingetreten.
 
Er war aktiver Sportschütze und im Bereich der Vorderladeschützen eine feste Größe im Verein bis zu dem Zeitpunkt, wo es sein Gesundheitszustand nicht mehr gestattete. Viele Jahre war hatte er die Jugend des Schützenclubs ausgebildet, ist mit ihr durch „Dick und Dünn“ gegangen, hat sie zu sportlichen Wettkämpfen und gesellschaftlichen Veranstaltungen begleitet und regelmäßig wöchentlich ausgebildet. Zahlreiche Nachwuchsschützen des Clubs verdanken ihm ihre Qualifikation und sportlichen Erfolge.
 
Er saß lange Jahre neben mir bei all den monatliche stattfindenden Vorstandsitzungen als ehrenamtlicher Trainer der Nachwuchsschützen und hatte selbstverständlich bei den vielen erforderlichen Arbeitseinsätzen in den 36 Jahren seiner Vereinszugehörigkeit immer tatkräftig Hand angelegt. Auch den Salutschützen hat er über lange Jahre die Treue gehalten und bei allen repräsentativen Veranstaltungen mitgewirkt.
Auf Vereins- Kreis- und Verbandsebene wurde er deshalb für seine außerordentlichen Verdienste ausgezeichnet und geehrt. In den Jahren 2001 und 2005 war er als bester Schütze „Schützenkönig“ des Clubs.
 
Jetzt ist er am 13. Juli 2017 nach langer Krankheit und Leidenszeit im Alter von 75 Jahren verstorben. 
 
Der Schützenclub spricht seiner Frau und seiner Familie noch einmal in diesem Nachruf seine innige Anteilnahme aus und wünscht ihnen viel Kraft bei der Bewältigung ihrer Trauer. 
 
Sie und wir haben einen guten Menschen all zu früh verloren.
 
Wir werden Siegfried Hobus auch in der Zukunft in guter Erinnerung behalten.
 
Günter Graf, Pressereferent
 

Der Schützenclub trauert um sein verstorbenes Mitglied Wilhelm Steppe!

 

Wie wir nachträglich erfahren haben ist er am 23. Juni 2017 an den Folgen seiner schweren Erkrankungen verstorben.
 
Wilhelm Steppe war 1987 in den Schützenclub Wolfartsweier e.V. eingetreten und aktiver Sportschütze mit Kurz- und Langwaffen. 
 
Gleichzeitig war er auch langjähriges Mitglied im befreundeten Schützenverein Waldbronn, seiner Heimatgemeinde.
 
Seine  besondere Leidenschaft war das Salut-Schießen, bei dem er im Schützenverein Waldbronn schon zu Beginn seiner Zugehörigkeit als aktiver Schütze teilgenommen hatte. Die Traditionspflege einer Schützengemeinschaft war für ihn sein großes Anliegen, weshalb er auch  in den vielen Jahren seiner Mitgliedschaft Verantwortung in Ehrenämtern in diesem Verein übernahm. 
 
 
Am Nachmittag des 11. Juli 2017 wurde er unter großer Anteilnahme auf dem Friedhof in Waldbronn bestattet.
 
Unsere aufrichtige Anteilnahme möchte der Schützenclub hiermit nachträglich seiner Frau und seiner Familie aussprechen. 
 
Sie hat zu früh einen herzensguten Menschen verloren.
 
Der Schützenclub wird seinen „Willy“, wie er immer von uns genannt wurde, in guter Erinnerung behalten.
 
Günter Graf, Pressereferent
 
Steppe 2017
 
 
Wilhelm Steppe – Dritter von links
 
 

Eine gute Tat darf nicht unerwähnt bleiben!

 

Tino Huber und Matthias Huber vom „Allgemeiner Oberdörfler Schnellkraft und Ausdauer Sport Club Meister 2006“ haben bereits zum dritten Mal für die Jugendarbeit des Schützenclubs Wolfartsweier

einen nicht unerheblichen Betrag gespendet.

Man hatte sich am 5. Mai 2017 im Schützenclubs mit Oberschützenmeister Birgit Morlock getroffen und dabei ihr einen Scheck im Wert von 400.-€ ausgehändigt.

Birgit Morlock bedankte sich bei beiden Herren für diese großzügige Spende, denn damit können immer, so nach ihrer Aussage, zweckgebundene Materialien für die Ausbildung des jugendlichen Nachwuchses beschaffen werden.

Dem Schützenclub ist ja bekannt unter welchen Umständen diese Summe zustande gekommen ist und deshalb möchte er sich besonders bei diesen Personen bedanken, die zu dieser Spende beigetragen haben. Ein solches bürgerliches Engagement ist in unserer Zeit leider nicht üblich und verdient deshalb eine besondere öffentliche Anerkennung.

 

Günter Graf, Pressereferent

 

Fünfzehn Tonnen Sand in die Kugelfänge eingebracht - das ist ein Wort! 

 

Natürlich ist das eine Leistung, die nun einmal nicht unerwähnt bleiben darf. Vierzehn Schützen haben am Samstagmorgen damit begonnen, diese Menge Sand zunächst in Eimer zu füllen und dann mit Schubkarren zu den Kugelfängen zu transportieren.
Dort wurden sie hineingeschüttet, um wieder ein einwandfreies und sicheres Auffangen der Geschosse zu garantieren. Das war nicht nur eine schweißtreibende Arbeit, es mussten auch die nötigen Sicherheitsvorkehrungen bei dieser Arbeit mit Staubentwicklung beachtet werden.
Als sehr positiv angesehen wurde, so berichtete mir unsere Oberschützenmeisterin Birgit Morlock, war die Beteiligung der Altersschützen, wörtlich gesagt der „Rentner“, ebenso die Beteiligung der Schützenabteilung des Polizeisportvereins.
Nach etwa sechsstündiger Arbeit war das Werk am Nachmittag gegen 15:25 Uhr beendet. Die Kugelfänge sind jetzt wieder in Ordnung wie man deutlich sehen kann und ein Punkt auf der Liste der auszuführenden Tätigkeiten kann gestrichen werden.
Nochmals vielen Dank an die fleißigen Helfer. Der nächste Arbeitseinsatz wird bestimmt kommen und unsere Oberschützenmeisterin hat auch für neue Helfer immer ein offenes Ohr. 
Besten Dank dem Helfer und Fotografen Volker Merz, der mit seinen Bildern diese mühevolle Arbeit festgehalten hat.
 
Günter Graf, Pressereferent
 
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Ehrung erfolgreicher Sportler durch den Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe 2017

 

Wie schon in den vergangenen Jahren hatte Dr. Frank Mentrup, Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe, verdienstvolle Sportlerinnen und Sportler aus Karlsruhe zur Auszeichnung in das Südwerk Bürgerzentrum des Stadtteils Karlsruhe-Südstadt am 6. April 2017 eingeladen.

Nach der Begrüßungsansprache durch Bürgermeister Martin Lenz wurde auch unser erfolgreicher Schütze und amtierender Deutsche Meister in seiner Klasse, Kai Schlünz, für seine Leistungen von Sportamtsleiterin Silke Hinken vom Schul- und Sportamt der Stadt Karlsruhe ausgezeichnet.

Mit einem bunten Rahmenprogramm und zahlreichen sportlichen Einlagen von Tanzgruppen, einem Büfett und einem gemütlichen Beisammensein, so berichtete mir Birgit Morlock, war es ein gelungener Abend, bei dem die sportlichen Leistungen engagierte Amateure gewürdigt wurden.

Zusammen mit Kai Schlünz freuen sich die Mitglieder des SCW, denn Kai konnte sich wieder einmal als Garant für schießsportliche Erfolge präsentieren.

 

Günter Graf, Pressereferent

 

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Eindrücke vom 64. Landesschützentag in Bruchsal

 

An einem strahlenden Frühlingstag am Samstag den 8. April 2017 fand in diesem Jahr der Landesschützentag im Bürgerzentrum der großen Kreisstadt Bruchsal statt. Ausrichter dieser Veranstaltung war der Schützenkreis 11 Bruchsal, den man ein Kompliment für die Organisation aussprechen muss. Eine gute gewählte Örtlichkeit, die von allen Delegierten sowohl mit öffentlichen auch als individuellen Verkehrsmitteln erreicht werden konnte. 
 
Gegen 10:25 Uhr eröffnete Landesschützenmeister Roland Wittmer die Feierstunde und begrüßte die anwesenden Honoratioren, darunter die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal Cornelia Petzold-Schick, den Vizepräsident des Deutschen Schützenbunds Jürgen Kohlheim, Ehrenmitglied des Badischen Sportschützenverbands Karl-Otto Kniehl, Abgeordnete des Landtags von Baden-Württemberg, sowie Präsidenten der befreundeten Schützenverbände und weitere Ehrenmitglieder des Verbandes und die angereisten Delegierten der Schützenvereine des Badischen Sportschützenverbandes.
 
Frau Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick äußerte sich in ihren Grußworten besonders positiv, dass dieser Landesschützentag in den zurückliegenden Jahren schon mehrfach in Bruchsal stattgefunden habe und wünschte der heutigen Veranstaltung einen guten Verlauf.
 
Jürgen Kohlheim erwähnte in seiner Grußbotschaft die erfolgreiche Teilnahme der Sportschützen bei der Olympiade in Rio de Janeiro, was dem Deutschen Schützen Bund zu einer guten Reputation verholfen hat. 
Bedauernswert sei jedoch der Mitgliederschwund, fehlende ehrenamtliche Funktionäre, den er zu verzeichnen habe. Diesem Trend müsse man entgegenhalten und weiterhin positive Mitgliederzahlen anstreben. Einen besonderen Beitrag könnte dazu die Kampagne „Ziel im Visier“ beisteuern. Mit weiteren Worten ging er auch auf die Problematik, welche die Sportschützen mit den fortlaufenden Anträgen zur Verschärfung mit dem Waffengesetz haben, ein. Auch soll es für die derzeitige Aufbewahrung der Schusswaffen in A und B Sicherheitsbehältnisse Bestandsgarantien geben. Zum Gesamtkomplex Waffenrecht äußerte er sich doch zum Schluss verhalten optimistisch, zumal es in der BRD bereits eine klare und vernünftige gesetzliche Regelung gäbe.
 
Jochen Haußman, Landtagsabgeordneter der FDP Baden-Württemberg, sprach ebenfalls in seiner Rede zur Thematik „Waffengesetz“ und hob deutlich das Rechtsbewusstsein der Waffenbesitzer hervor und, dass es in Baden-Württemberg nur ein Prozent Beanstandungen bei den verdachtsunabhängigen Waffenkontrollen gab. Auch solle angestrebt werden, die erhobenen Gebühren durch die Ordnungsbehörde für diese Kontrollen aufzuheben. Nur bei Beanstandungen könnten sollten für Waffenbesitzer Gebühren anfallen.
 
Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, bezeichnet in seiner Rede die Schützen als Stabilitätsfaktoren, die das gesellschaftliche Leben erhalten. Selbstbeherrschung sei die Eigenart dieser etablierten Sportart und vom legalen Waffenbesitz ginge keine Gefahr aus. Zu diesem Gesamtkomplex „ Waffengesetz“ äußerte auch er sich zum Schluss verhalten optimistisch, zumal in der BRD bereits klare gesetzliche Vorschriften seiner Ansicht nach vorliegen.
 
Bei den vorgenommen Ehrungen wurden auch Schützenmeister Rolf Kunzmann und Pressereferent Günter Graf unseres Clubs, die Goldene Verdienstnadel des Präsidiums des Deutschen Schützenbunds verliehen. 
 
In der Urkunde ist folgender Text zur Begründung dieser Auszeichnung aufgeführt: 
 
„ Für unermüdliche Arbeit um das Deutsche Schützenwesen .“
 
Der Schützenclub gratuliert den beiden Geehrten und wünscht, dass sie sich noch lange ehrenamtlich im Schützenclub engagieren.
 
Von den Beschlüssen der am Nachmittag stattgefundenen Delegiertenversammlung sind demnächst detaillierten Veröffentlichungen in der Homepage des BSV und der Südwestdeutschen Schützenzeitung zu erwarten.
 
Vorweg kann jedoch mitgeteilt werden, dass Landesschützenmeister Roland Wittmer und 1. Vertreter Bruno Winkler einstimmig wieder gewählt wurden.
 
Bei der Feststellung der anwesenden Delegierten durch den Landesschriftführer wurde bedauerlicherweise festgestellt, dass der Schützenkreis 12 Karlsruhe nur mit einer sehr geringen Anzahl von Delegierten anwesend war, während andere Schützenkreise dominierten. In dieser Angelegenheit ist Klärungsbedarf notwendig damit beim nächsten Landesschützentag, der im Schützenkreis Schwetzingen im Jahr 2019 stattfinden soll, der Schützenkreis 12 Karlsruhe wieder mit einer starken Anzahl an Delegierten vertreten ist.
 
Edeltraud und Rolf Kunzmann haben wie immer die wichtigsten Gegebenheiten fotografiert.
In den BNN wurde über dieses Ereignis am 10. April ebenfalls berichtet.
 
 
Günter Graf, Pressereferent
 
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Verdienste im Ehrenamt

 
Am 8. März 2017 wurde unserem Ehrenmitglied Winfried Bott die silberne Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup im Auftrag des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann in einer Feierstunde mit neun weiteren Personen im Haus Solms in Karlsruhe verliehen.
Seine Verdienste hatte Winfried Bott durch seine 37 jährige Tätigkeit als Schatzmeister des Schützenclubs erworben. Er war mitverantwortlich beim Neubau des Schützenhauses im Gewann Horbenloch mit Gaststätte und zwei Kegelbahnen. Durch sein außerordentliches Engagement in diesem langen Zeitraum hatte er insbesondere die Sportjugend gefördert und bei der Organisation von Veranstaltungen der ortsansässigen Vereine und Parteien des Stadtteils Wolfartsweier einen unverzichtbaren Beitrag geleistet. 
Der Schützenclub gratuliert seinem Ehrenmitglied, wünscht ihm Gesundheit und dass er nun auch im ehrenamtlichen Ruhestand noch lange seinen Sport ausüben kann.
 
Günter Graf, Pressereferent
 
Urkunde 2017

 

Bott Ehrung 2017

 

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Filmabend im Schützenclub am 15.01.2017

 

Mit dem nachfolgenden Text hatte Schützenmeister Rolf Kunzmann alle Interessierten der Videoaufzeichnung der fünfzig Jahre Jubiläumsfeier des Schützenclubs eingeladen - zusätzlich auch noch eine Anzeige in der Homepage eingestellt.

 

Hallo zusammen,

am Sonntag, den 15. Januar um 18:00 Uhr, wollen wir einen Film - und Bildabend bei uns im Schützenhaus machen. Ich hatte es ja schon vor langer Zeit angekündigt. Ich habe einen Film von unserer 50. Jahresfeier, Länge ca. 40 Minuten gemacht, danach zeige ich Bilder ( nebenher ) aus allen Archiven. Dazu habe ich Fotos, Dias usw. in verschiedenen Größen und Qualitäten eingescannt. Diese können wir dann über den Beamer betrachten. Wir haben die Möglichkeit, uns zu treffen und über „alte Zeiten „ auszutauschen. Bitte informiert auch Schützenkolleginnen und Schützenkollegen, welche keine Mailadresse haben. Ich freue mich auf Euer Erscheinen.“

 

Diesem Aufruf sind ca. 40 Personen, alte und neue Mitglieder, darunter auch deren Freunde und Bekannte, nachgekommen und haben an diesem Abend auf diese unvergessliche Jubiläumsfeier zurückgeblickt. Viele haben sich in der Darstellung der gezeigten Personen wiedererkannt, freudestrahlend darüber gelächelt und das auch im Kreise der anwesenden Besucher kommentiert.
Man konnte in Ausschnitten noch einmal den zahlreichen Festrednern lauschen und auch den Darbietungen der verschiedenen Showeinlagen an diesem besonderen Tag folgen. War man nicht unbedingt bei allen Darstellungen anwesend, war jetzt die Gelegenheit möglich, das damals Gebotene nachträglich anzuschauen.
Die Filmvorführung dauerte ca. vierzig Minuten und Rolf Kunzmann äußerte bereits eingangs, dass er in mühevoller Arbeit aus einer umfangreichen Sequenz diesen Film produziert und mit Untertiteln und passender Musik versehen hat. Für sein Engagement bekam er abschießend den verdienten Applaus des Publikums. Seine Aufzeichnung, da bin ich mir ganz sicher, wird im Archiv des Club einen besonderen Platz einnehmen.
 
Im zweiten Teil des Filmabends hatte er die uralten Bilddokumente der verschiedenen Bauphasen der Schützenhäuser und Schießstandareale des Clubs gezeigt, welche er zusammengetragen hatte oder die ihm zur Verfügung gestellt wurden. Mensch waren wir da noch jung und vital auf den gezeigten Bildern! Etliche Mitglieder hatten sich  bis zum heutigen Tage in ihrem Aussehen nicht verändert und konnten gleich wiedererkannt werden, viele sind mittlerweile leider nicht mehr Mitglieder im Club oder auch schon verstorben.
Deutlich erkennbar waren auch in den Bildern die aufwendigen und zeitintensiven  Bauarbeiten, die von Mitgliedern während der letzten fünf Jahrzehnten geleistet wurden. Rückblickend muss gesagt werden, dass die Fertigstellung des heutigen Areals des Schützenclub eine außerordentliche Wertschöpfung seiner Mitglieder ist. Zu Recht hatte der verstorbene Oberschützenmeister Goldschmidt  immer in seinen zahlreichen öffentlichen Reden behauptet, dass hier Millionen an Geldern verbaut wurden und dass dieses nicht zur Selbstdarstellung eines Vereins sondern zum Nutzen der  Allgemeinheit  und nachfolgender Generationen getan worden ist. 
 
Zum Beginn des neuen Jahres  haben wir an diesem Sonntagabend  wieder einmal ergiebig die gesellschaftliche Tradition gepflegt, einen Rückblick in vergangene Zeit gemacht und aber auch Perspektiven für alle Bereiche des Schützenclubs besprochen.
 
 
Rolf Kunzmann und Allen, die sich an der Organisation dieses Abends beteiligt haben, vielen Dank für ihre Mühe und ihren Einsatz. Kurzum gesagt, ein gelungener Abend. Ich bin auch der Meinung, wir haben vielleicht ein wenig an diesem Sonntag eine alte Gepflogenheit wiederbelebt.
 
 
Günter Graf, Pressereferent

 

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