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„Am Samstag, den 16.12.2023, ist die gesamte Schießanlage wegen eines Arbeitseinsatzes gesperrt. Schießbetrieb ganztägig nicht möglich, auch nicht in der Halle!“
So lautete die Ankündigung im Terminkalender des Schützenclubs. Der Arbeitseinsatz war erforderlich, weil eine behördliche Auflage, welche die Kurzwaffenkugelfänge betraf, erfüllt werden musste. Unter der Regie des Sportleiters und Haustechnikers haben sich zahlreiche Schützen aus unserer Mitte für den Arbeitseinsatz zur Verfügung gestellt. Zunächst hatten sie die Zielscheibenhalter entfernt umso die notwendigen Ausbesserungsarbeiten und Verstärkungen unter den Kugelfangüberdachungen durchzuführen. Nach diesen Tätigkeiten musste auch die Sandmenge der Kugelfänge wieder eingeebnet werden. Zu guter Letzt hatte man auch die verschlissenen Zielscheibenaufnahmen durch Neue ausgewechselt. Es war eine schweißtreibende Arbeit, da auch sicherheitsrelevante Vorschriften eingehalten werden mussten. Sie wurde am frühen Nachmittag beendet und so sind jetzt wieder alle Kurzwaffenschießstände voll funktionsfähig. Den Schützen, die diese sehr mühevolle und staubige Tätigkeit zur besten Zufriedenheit erledigt haben, möchte meinen herzlichen Dank aussprechen. Besten Dank auch der Schützenabteilung des PSV, denn die fleißigen Schützen konnten sich während der Arbeiten auch zu einer kurzen Kaffeepause in deren Schützenzimmer einfinden. Weitere Reparaturen stehen noch an, die Termine werden rechtzeitig im Terminkalender des Schützenclubs bekannt gegeben. Es wird erwartet, dass sich wieder tatkräftige Helfer aus unserer Mitte zur Verfügung stellen.
Allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern des Schützenclubs und auch unseren Schützenfreunde des Polizeisportverein und des Schützenverein Waldbronn wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2024.
Günter Graf, Pressereferent
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Ab dem 05.Januar 2016 ist der Zugang zu den Schießständen nur noch mit einem entsprechenden Chip möglich.
Diese Chips werden gegen eine Gebühr von 10€ an jeden Berechtigten ausgegeben.
Die Zugangsdaten werden erfasst und über einen längeren Zeitraum gespeichert, deshalb ist mit der Unterschrift auch das Einverständnis über die begrenzte Datenspeicherung bestätigt.
Der Zugang zu den Ständen ist nur noch an den vorgesehenen Schießzeiten möglich. ( Außer Funktionspersonal )
Die Weitergabe des Chips an Dritte Personen ist ausdrücklich untersagt.
Es darf auf keinen Fall die Tür für unbekannte Schützen offen gehalten werden. Ausnahme bei Veranstaltungen, welche vorher abgestimmt sind.
Jeder der die Stände betritt hat sich per Chip zu registrieren.
Wer noch keinen Chip empfangen hat, der wende sich bitte an den Schützenmeister Lothar Mermagen
um eine individuelle Übergabe zu vereinbaren.
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Wie ja bekannt sein dürfte ist Wolfgang Goldschmidt am 1. Juni 2016 im Alter von 76 Jahren verstorben. Er war langjähriger Oberschützenmeister des Schützenclub Wolfartsweier und hatte durch seine Person den Verein entscheidet geprägt. Im Badischen Sportschützenverband und im DSB war er über Jahre hinweg als Funktionär tätig. Als ehemaliger Mitarbeiter der Firma Dynamit Nobel (Geco Karlsruhe-Durlach) hatte er bis zu seinem Tod die Kurse des BSV, Wiederladen von Zentralfeuerpatronen und den Umgang mit Vorderladerwaffen und das Böllern, verantwortlich geleitet. Ebenfalls fungierte er als Teamkapitän der Deutschen Nationalschützen im Vorderladebereich.
Zwei Jahre (2018) nach seinem Tod hatte die Schützenabteilung des Polizeisportvereins Karlsruhe, die nach der Schließung ihrer Schießstandes jetzt ihr Domizil im Areal des Schützenclubs hat, einen Wanderpokal zur Erinnerung um die Verdienste von Wolfgang Goldschmidt gestiftet. Um den Gewinn dieses Wanderpokals findet einmal im Jahr ein Wettschießen statt. Dieser wird laut der der Ausschreibung mit Kurzwaffen bestritten. Zugelassen sind nur Waffen die Zentralfeuerpatronen (keine Wadcutter) im Kaliber über 7,62 mm haben. Teilnahmeberechtigt sind Schützen ab 18 Jahre der drei Vereine des Polizeisportvereins, des Schützenverein Waldbronn und des Schützenclub Wolfartsweier.
Als Termin wurde der Samstag nach dem Todestag gewählt. In diesem Jahr fand dieses Schießen am Samstag den 1. Juni statt. In der Zeit zwischen 14.00 und 16.00 Uhr haben insgesamt 24 Schützen teilgenommen. Den größten Teil der Schützen stellte der SCW, weitere Schützen gehörten dem SVW und PSV an. Leider waren es erheblich weniger als in den vorherigen drei Wettbewerben. Grund für deren Abwesenheit ist, so erwähnte Sportleiter Lothar Mermagen bei der Bekanntgabe der Ergebnisse, die zeitgleich stattfindenden Landesmeisterschaften des BSV in Pforzheim.
Den Wanderpokal bekam Dr. Gerd Giese vom SCW überreicht, welcher das beste Ergebnis geschossen hatte. Auf den weiteren Plätzen folgten Thomas Rehmann, ebenfalls vom SCW und drei Schützen des SVW, Denis Modi, Alexander Layer und Thomas Meinzinger. Diese ersten fünf Schützen bekamen, wie es in der Ausschreibung vorgesehen ist, Urkunden überreicht.
Die Startgebühren der Schützen und eine weitere finanzielle Zuwendung des SCW, werden dem zu Verwendung für den Unterhalt des Freibads „Wölfle“ in Wolfartsweier übergeben.
Den Organisatoren dieses Wettkampfes ein großes Lob und Dankeschön für ihr ehrenamtliches Engagement. Es war auch wieder einmal im Sozialraum des Schützenclub bis zur Siegerehrung die Möglichkeit gegeben sich bei Kaffee und Gebäck auszutauschen. Selbst Brigitte, die Ehefrau des verstorbenen Wolfgang Goldschmidt, lies es sich nicht nehmen an diesem Tag unter den Gästen und den Schützen der drei Vereine bei diesem Event zu sein.
Günter Graf, Pressereferent