Berichte Lehrgänge

Berichte über zurückliegender Lehrgänge

 

Kombi-Lehrgang 2018 an zwei heißen Apriltagen

 

Nach nun 31 Lehrgängen, bei denen ich als Mitarbeiter unter Wolfgang Goldschmidt und seit drei Jahren unter Hans-Josef Lakatos, teilgenommen hatte, kann ich mich nicht erinnern, dass das Thermometer einmal an zwei Apriltagen in Richtung 30 Grad Celsius geklettert ist. Unter dem Dach des Vorraums vom Schützenhaus in Eppelheim herrschten in den Vormittagsstunden des 21. und 22. April bei diesem Lehrgang noch angenehme Temperaturen, am Nachmittag machte sich jedoch die Frühjahrshitze deutlich bemerkbar. Die Teilnehmer hatten sich immer fortlaufend Erfrischungsgetränke bestellt, um die besprochene und sehr umfangreiche Materie aufzunehmen. 

 

Zunächst zum Samstag, welcher bei den beiden Tagen viel Aufmerksamkeit und fachliches Demonstrieren im Umgang mit Vorderladewaffen und Böllern von den anwesenden Schützen erforderte. Die Ausbildungskräfte und die Kursteilnehmer waren außerordentlich gefordert. Es hatte Alles, wie man so mundartlich sagt, gut geklappt, weshalb sich das auch in den Prüfungstests positiv niederschlug.

 

Am Sonntag waren dann die „Wiederlader“ an der Reihe. Schulungsleiter Hans-Josef Lakatos hat die bereits vorhandene Präsentation verbessert, dass an Hand der vorhandenen Bilder und Texte die komplexe Materie des Wiederladen von Zentralfeuerpatronen noch besser erläutert werden konnte. Die anwesenden Referenten Mathias Zäpfel, hinzugekommen an diesem Tag war auch ich als langjähriger Mitarbeiter für diesen Bereich, beantworteten mit großer Geduld sämtliche gestellten Fragen zu Geschossen, Hülsen, Anzündhütchen und Pulver. Ein besonderer Schwerpunkt bei dieser Tätigkeit war die Vermittlung der Inneren Ballistik. Hier wurden die meisten Fragen gestellt und am vorhandenen Schaubild mehrfach erklärt. Dass jeder Wiederlader eigenverantwortlich handelt wurde deutlich herausgestellt. Nachdem die theoretische Materie abgearbeitet, war eine Mittagspause notwendig um neue Kräfte zu schöpfen.

 

Aber diese Pause dauerte nicht allzu lange, denn es sollte ja noch der praktische Teil und die anschließende schriftliche Prüfung an diesem Nachmittag durchgeführt werden. Mathias Zäpfel hatte bereits schon am Vormittag die notwendigen Arbeitsgeräte (Pressen, Hülsentrimmgeräte, Zündhütchensetzer etc.) auf den Tischen aufgebaut, dass man zur ohne Verzögerung zur Tat schreiten konnte. Wie immer wurde als erste Patrone die bekannte Revolverpatrone .357 Magnum, die ja von den meisten Schützen wieder geladen wird, laboriert. Die gereinigten Hülsen wurden in fortlaufenden Arbeitsgängen zunächst rekalibriert und anschließend die Zündglocken gesäubert. Im Fortgang wurden sie aufgeweitet und die Anzündhütchen gesetzt. Zu jedem der verwendeten Werkzeuge erfolgten die entsprechenden Erläuterungen und auch der Hinweis wie man mit ihnen ökonomisch arbeitet. Nach der Befüllung der Patronen mit dem in den Ladetabellen aufgeführten progressiven Kurzwaffenpulver wurden Geschosse eingepresst und fertig waren die von jedem Kursteilnehmer laborierten fünf Patronen. Nach Inaugenscheinnahme ist nun zusätzlich auch eine Funktionsprüfung durchgeführt worden. Das Ergebnis war absolut zufriedenstellend, denn alle Patronen ließen sich in die Trommel des Revolvers laden.

 

Auch zwei weitere Patronen im Kaliber 30-30 Win. galt es zu laden und zwar in neue Hülsen. Da diese jedoch am Hülsenmund leicht eingedellt waren, konnten sie so nicht verwendet werden. Deshalb mussten sie gefettet und noch einmal kalibriert werden. Nach Antrichtern und Entgraten des Hülsenmundes konnten so als weiterer Arbeitsgang die Anzündhütchen gesetzt werden. Es wurde dabei nun ein neues Handsetzgerät verwendet, dessen Handhabung auch erklärt wurde. Nach Befüllung mit Pulver konnten die Geschosse gesetzt und fertig waren die zwei Flaschenhalspatronen mit Rand. Auch sie wurden überprüft und für gut befunden.

 

Es wurde nun ruhig im Laderaum, denn Jeder hatte einen Testbogen mit Fragen vor sich liegen, zu denen er Stellung beziehen musste. Nach dreißig Minuten war die Prüfung beendet und mit einem beruhigendem Ergebnis konnten die Kursteilnehmer nach Hause fahren.

 

 

Über den nächsten Lehrgangstag kann ich keine Aussagen machen. Die Außentemperaturen waren jedoch gefallen, so dass die Konzentration bei der Vermittlung der Rechtsmaterie leichter gefallen sein dürfte.

 

Ich nehme an, dass Alle den gestellten Erwartungen gerecht wurden und auch diesen schriftlichen

 

Test bestanden haben.

 

Mit meinem Appell sich fortlaufend literarisch weiterzubilden und die vorgeschriebenen technischen Abläufe sowie rechtlichen Vorgaben absolut einzuhalten, bedankte ich mich noch einmal bei den Aspiranten für die Aufmerksamkeit während dieses Lehrgangs. 

 

Ein Dankeschön auch dem Schützenhausteam, das uns an den drei Tagen verköstigt so wie an Mathias Zäpfel, der die Räumlichkeiten und die Schießanlage seines Vereins für den Lehrgang bereitgestellt hatte. 

 

Erwähnen möchte ich auch einmal die Tätigkeit des Landesschulungsleiters Hans-Josef Lakatos, der stets bemüht ist den Lehrgang informativ und abwechslungsreich zu gestalten. Er und seine Referenten stellen nicht nur ihre Zeit zur Verfügung sondern auch technischen Werkzeuge (Schießgeräte, Literatur und Anschauungsmaterial) die zur Durchführung nun einmal notwendig sind.

 

Auch ich freue mich immer, wenn ich erlangtes Wissen und langjährige Erfahrungen an interessierte Schützen

 

und zukünftige Wiederlader weitergeben darf. Den Ratschlag „Sicherheit geht vor Schnelligkeit“ möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen. Dann trifft auch der Werbeslogan „billiger schießen - öfters schießen – besser schießen“ nach dem Erwerb der Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz für sie zu!

 

 

Der Termin und die näheren Auskünfte für den kommenden Kombilehrgang im Herbst 2018 in Forst bei Bruchsal steht fest. Er kann über den BSV in Erfahrung gebracht werden. Um eine rechtzeitige Anmeldung beim Lehrgangsleiter Hans-Josef Lakatos oder BSV Leimen wird gebeten. Ebenso sollten die Kursteilnehmer die für den Lehrgang erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung frühzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen und sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden.

 

Außerdem sollten sie sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre ( Wiederladen-Vorbereitung und Praxis 6. Auflage der DEVA oder ähnliche Bücher ) befassen. Das ist sehr hilfreich und trägt zum besseren Verständnis der umfangreichen Thematik bei. 

 

Günter Graf 

 

Presse, Wiederlader-, Vorderlader-, Böller-Lehrgangswesen 

Lhergang 2018

 

Lhergang 2018b

 

 

 

Letzter Kombilehrgang des Badischen Sportschützenverbands in Forst

  

Dieser zweite Lehrgang in diesem Jahr war stark besucht und deshalb stellten und auch die Schützenfreunde des KKS Forst uns für die drei Tage am 11. bis 13. November ihre große Schießsporthalle zur Verfügung.

 

Am Samstag, die Kombilehrgänge werden ja schon seit einiger Zeit an den Tagen Samstag, Sonntag und Montag abgehalten, stand der Lehrgang ganz im Zeichen des Umgangs mit Vorderladewaffen und das Böllern. Die Unterweisung an den verschiedenen Waffen und Böller haben Hans-Josef Lakatos und Mathias Zipfel vorgenommen da der erkrankte Referent Olaf Winter (Böllerreferent) leider nicht anwesend sein konnte. Die Bewältigung der theoretischen und praktischen Unterweisung nur durch den Landesschulungsleiter und den Referenten für Vorderladewaffen war deshalb eine arbeitsintensive Angelegenheit. Hier war einfach Geduld gefordert, was auch für die beiden weiteren Tage bei diesem Lehrgang der Fall war. Bei all diesen Tätigkeiten und das möchte ich wirklich noch einmal betonen, beim Böllern und auch beim Schießen mit Vorderladewaffen, ist diese Tugend unentbehrlich. Wer in Hektik verfällt begeht Fehler und die können folgenschwer sein. Die Referenten haben das in ihrer Ansprache überdeutlich vermittelt und das wurde auch so akzeptiert. Nach einer schriftlichen Abfrage und der praktischen Handhabung der Waffen und Böller, bei dem auch alle Probanden ihren gestellten Anforderungen gerecht wurden, ging ein arbeitsintensiver Tag zu Ende.

  

Der darauffolgende Tag stand ganz im Zeichen des Wiederladen von Zentralfeuerpatronen. Hinzugestoßen an diesem Tag war ich, da ich ja als Wiederladereferent bei diesen Lehrgängen fungiere. Bei dieser sehr umfangreichen Unterrichtung assistierten mir der Landesschulungsleiter und Vorderladereferent. Zur besseren Verdeutlichung der Thematik hatte der Landesschulungsleiter mit meiner Hilfe eine Präsentation erstellt, in dem die verschiedenen Abläufe und Komponenten, die zum Laden einer Zentralfeuerpatrone erforderlich sind, bildlich dargestellt wurden. Es kam in dieser mehrstündigen Unterrichtung zu einem fruchtbaren Dialog und die vielen gestellten Fragen konnten hinreichend beantwortet werden. Die Konfrontation mit den vielen Fachbegriffen und Messwerten, die man einfach wissen muss, haben doch ein wenig Kopfzerbrechen verursacht. Deutlich wurde auch gesagt, dass der Umgang mit Treibladungspulver, Anzündhütchen, Geschossen und Hülsen sehr viel Kenntnisse voraussetzt und diese müssen auch fortlaufend aktualisiert werden. Eine herausragende Information war zum Abschluss des theoretischen Teil des Vortrags der Vorgang in der Waffe beim Schuss. Wie sich der Gasdruck entwickelt, welche Reibungswiderstände und Temperaturen entstehen, was Freiflug und rotationsloser Geschossweg sind und nicht zuletzt welches Treibladungsmittel man benötigt, verdeutlichten die hohen Anforderungen an die zukünftigen Wiederlader. Nach dem Mittagessen ging es gestärkt zur Bewältigung der weiteren Aufgaben weiter. Nach zusätzlich kurzen Erklärungen zu den am Vormittag besprochenen Punkten stand der Nachmittag nun ganz im Zeichen der praktischen Handhabung. Die Geräte waren bereits an Tischen aufgebaut und so konnte der gesamte Vorgang der Herstellung einer Patrone Schritt für Schritt erläutert und ausgeführt werden. Dass es sich hier um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit handelt, wurde nochmals besonders herausgestellt. Fortlaufendes Messen der Kartuschen mit dem Messschieber, einwandfreies Setzen der Zündhütchen, genaues Abwiegen der Pulverfüllung und zum Schluss das verkanntungsfreie Setzen des Geschosses usw. sind unentbehrlich Schritte, wenn man eine maßhaltige Patrone mit einer guten Präzision fertigen möchte. Es war eine noch ungewohnte Arbeit die zuvor festgelegte Pulvermenge genau zu dosieren, denn nur winzige Körner haben die Anzeige der Waage nach Oben oder Unten verändert. Alle und das war eine mehrstündige Angelegenheit, haben es jedoch geschafft wie Hans-Josef Lakatos, Mathias Zipfel und ich sehen konnten. Jetzt war auch jedem Auszubildenden unmissverständlich klar geworden, dass er in den beiden Tagen für dieses anspruchsvolle Hobby nur ein Grundwissen erworben hat jedoch sich fortlaufend weiterbilden muss. Nur Übung macht den Meister. Die übliche Bemerkung des verstorbenen früheren Referenten Wolfgang Goldschmidt bei jedem Lehrgang, dass die Geschichte des Pulvers mit Blut geschrieben ist, habe ich als historische Geschehnis während meines Referats prägnant erwähnt. Auf den Umstand. dass jeder Wiederlader eigenverantwortlich handelt und sich dieser Verantwortung auch bewusst sein muss, haben der Landesschulungsleiter und ich bei der Ausbildung ebenso vielfach hingewiesen. Am Ende dieses langen Arbeitstages wurde das erlernte Wissen in einer weiteren schriftlichen Prüfung abgefragt.

 

 
Lehrgang2017
 

 

(2017)

Das neue Team mit innovativem Elan! 

 
Der erste Kombilehrgang des Badischen Sportschützenverbands wurde in diesem Jahr wie angekündigt am Wochenende vom 6. und 7. sowie am Wochenanfang den 8. Mai 2017 im Schützenverein Eppelheim durchgeführt. An dieser Örtlichkeit hatte bereits schon im vergangenen Jahr unter externer Leitung ein Lehrgang dieser Art stattgefunden. Jetzt wurde er erstmals mit eigenen Ausbildern vom Badischen Sportschützenverband vorgenommen. Verantwortlich für die Durchführung war und ist nun dauerhaft Landeschulungsleiter Hans-Josef Lakatos. Ihm zur Seite als Referenten fungieren jetzt Mathias Zäpfel, zuständig für die Vorderladeschießausbildung, Olaf Winter, zuständig für das Böllerschützenwesen und Günter Graf zuständig für das Laden von Zentralfeuerpatronen. Die Rechtskenntnisse werden, wie schon zuvor in allen Lehrgängen, durch Herrn Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen vermittelt, der auch durch Herrn Kersten Sparr vertreten werden kann. Diese Lehrgänge, in der Regel sind es zwei pro Jahr, werden zukünftig immer an einem Wochenende und an einem Montag veranstaltet werden. Dabei findet die rechtliche Unterweisung aus behördlichen Gründen immer an einem Werktag (Montag)statt.
 
Schon am frühen Samstagmorgen haben sich die Teilnehmer, welche den fachgerechten Umgang mit Böller und Vorderladerwaffen erfahren wollten, auf den Weg gemacht und sich in den Schulungsräumen des Schützenvereins in Eppelheim eingefunden. Über den ganzen Tag hinweg haben die beiden zuständigen Referenten intensiv die theoretischen Kenntnisse und danach die praktische Unterweisung vorgenommen. Im Böllerwesen kamen dabei die gebräuchlichsten Stand- und Handböller zum Einsatz, bei den Vorderladeschützen wurde sowohl mit der Kurz- und auch mit der Langwaffe die praktische Fähigkeit der Lehrgangsteilnehmer gefordert. Für diese Tätigkeiten hatten sich weniger Bewerber als für das Wiederladen angemeldet, doch auch hier wurde bis in die späten Nachmittagsstunden dieses Tages gelehrt. Zum Abschluss dieses Tages haben die Prüfungskandidaten das erworbene Fachwissen in den ausgegebenen Prüfungsbogen dokumentiert.
 
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des „Wiederladen“ von Zentralfeuerpatronen. Die Zahl der Teilnehmer war bei diesem Teil des Kombi-Lehrgangs doppelt so hoch als am Tag zuvor. Das Wissen über Hülsen, Pulver, Anzündhütchen und Geschosse wurde umfangreich behandelt. Erfolgte Fragen der wissbegierigen Teilnehmer sind bis zur Mittagspause hinreichend beantwortet worden. Nach einer kurzen Mittagspause wurde noch über das Thema „Innere Ballistik“, ein gravierender Punkt, der für viele der Anwesenden zum ersten Mal in dieser vertiefenden Art angesprochen wurde. Vom Referenten wurde auch fortlaufend und maßgeblich erwähnt, dass das Wiederladen oder das Laden allgemein von Zentralfeuerpatronen eine hohe Voraussetzung an theoretischen Kenntnissen und praktischen Fähigkeiten erfordert. Bei Nichtbeachtung oder Einhaltung von Maßen, Gewichten und der vorgeschriebenen Ladedaten kann es bei unsachgemäßer Handhabung bei dieser Tätigkeit zu folgenschweren Unfällen kommen, so berichtete der Referent unmissverständlich aus seiner langjährigen Erfahrung als Wiederlader. Besonders herausgestellt wurde explizit die Eigenverantwortung, die jeder Wiederlader zu beachten hat. Eine erforderliche Dokumentation seiner selbst laborierten Munition, die nach jeder Fertigung notwendig ist, muss selbstverständlich sein.
 
Nach der Vermittlung der wichtigsten theoretischen Kenntnisse wurden die erforderlichen Geräte zur Fertigung von Zentralfeuerpatronen aufgebaut. Die Herren, es waren auch vier Damen in diesem Kreis, waren ganz versessen, nun ihre ersten Patronen zu fertigen und haben die Lehrkräfte bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeiten gefordert. Leider ist es bei einem solchen Lehrgang einfach nicht möglich alle Kniffe und Tätigkeiten zu zeigen. Dafür ist die Sache zu umfangreich. Um eine sichere Herstellung der selbst geladenen Munition zu garantieren ist die Inanspruchnahme eines Paten am Anfang dieser Prozedere immer noch erforderlich. Das war der einhellige Tenor aller Lehrkräfte und auch der anwesenden Auszubildenden. Aller Anfang ist schwer und doch wurde bei der Überprüfung der gefertigten Patronen bewiesen, dass die Sache verstanden worden war. Die praktische Prüfung haben alle Absolventen mit Bravur bestanden. Nachdem die Ladetätigkeit abgeschlossen war wurden die Werkzeuge und der Arbeitsplatz aufwendig gereinigt; auch das ist eine Verpflichtung, die der Gesetzgeber verlangt.
Mit einer weiteren schriftlichen Prüfung, bei der die wichtigsten Erkenntnisse abgefragt wurden, gab es wie am nächsten Tag Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos mitteilte, nur positive Ergebnisse. Auch einige wichtige Punkte der Inneren Ballistik ( Bildung des Verschlussabstandes etc. ) wurden noch einmal hinweisend erläutert. Für einen kleinen Kreis von Schützen, die auch am Wiederladen von Patronen mit Berdanzündung interessiert waren, erfolgte zusätzliche eine Demonstration der etwas komplexeren Entfernung des alten Zündsatzes dieser Patronen. Die Vornahme, das einmal selbst zu versuchen, musste der Referent für das Wiederladen leider einem Prüfling versagen. In seinem Handbuch für den Wiederladen schreibt K.D. Meyer, das zur besseren Verdeutlichung seiner Entscheidung, „ob Zündglocke und Amboss beim Entzündern beschädigt werden, hängt nicht vom Gerät, sondern ausschließlich von der Geschicklichkeit des Operateurs ab“ und über die verfügt man als Neuling leider noch nicht! Werkzeuge für die Bearbeitung dieser Hülsen sind außerdem mittlerweile sehr teuer und Ersatzteile unter Umständen nur schwer zu bekommen. 
 
Inzwischen war auch an diesem Montag Herr Schäfer erschienen, der aus Tübingen angereist kam. Dem nun erweiterten Personenkreis vorgestellt begann er mit der rechtlichen Unterweisung, die ein gravierender Teil zur Erlangung der notwendigen Erlangung der Fachkunde ist. Nur durch eine kurze Mahlzeit unterbrochen referierte er und beantwortete geduldig die gestellten Fragen aus dem Plenum. Nach Abschluss seines Referates war das Finale, die schriftliche Rechtsprüfung, angesagt. Nach abgeschlossener Korrektur, die Zeugnisse waren nun auch gesiegelt und unterzeichnet, konnte jeder Teilnehmer das begehrte Fachkundezeugnis aus den Händen des Lehrgangsleiters in Empfang nehmen. Das Schlusswort sprach Hans-Josef Lakatos, der sich für die rege Teilnahme bei diesem Lehrgang bedankte und Allen viel Erfolg und stets die Beachtung aller Vorschriften beim Umgang mit Treibladungspulver wünschte. Es war ein anstrengendes aber insgesamt doch erfolgreich verlaufendes Wochenende. Über die weitere Ausrichtung dieser Lehrgänge und den gewonnenen Erfahrungen aus diesem ersten Lehrgang unter neuer Führung werden die verantwortlichen Herren zu gegebener Zeit noch ein Gespräch führen. Damit wird unterstrichen, dass der Badische Sportschützenverband weiterhin anerkannten Garant für diese Lehrgänge ist.
 
Hier noch ein wichtiger Hinweis für zukünftige Lehrgangsteilnehmer:
 
Die Lehrgänge finden an drei Tagen statt. Eingeplant ist der Samstag, an dem das Wissen um das Vorderladeschießen und Böllern gelehrt wird, der Sonntag ist dem Wiederladen von Zentralfeuerpatronen vorbehalten. Nach den theoretischen Unterweisungen muss der Teilnehmer für jeden belegten Lehrgang eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen. Am Montag nach diesem Wochenende findet die rechtliche Unterweisung statt, bei welcher sämtliche Lehrgangsteilnehmer anwesend sein müssen. Nach Prüfungsende erfolgt dann die Zeugnisausgabe. Jeder Teilnehmer kann dann in den darauffolgenden Tagen seine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz bei der zuständigen Behörde beantragen.
Lehrgangsorte sind im Frühjahr 2017 der Schützenverein Eppelheim, 69210 Eppelheim, Rudolf-Wild-Straße 135 und im Spätjahr der Schützenverein Forst, 76694 Forst / Bruchsal, In der Heide (beim Heidesee). Beide Vereine sind bewirtet. Die genauen Termine werden noch unter www.bsvleimen.de veröffentlicht.
Nach der schriftlichen Anmeldung für diese Kurse müssen unbedingt die Kursgebühren bis zu dem angegeben ausgeschriebenen Termin entrichtet worden sein und auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung dem Verband vorliegen. Von kurz entschlossenen Teilnehmern muss deren Teilnehmergebühr bis Freitagvormittag vor Lehrgangsbeginn einbezahlt sein. Der Einzahlungsbeleg ist vorzulegen. Deren Lehrgangsunterlagen können natürlich erst bei Lehrgangsbeginn ausgehändigt werden.
Es ist sinnvoll, sich mit der Materie im Vorhinein eingehend vertraut zu machen. Einschlägige Literatur (Buch der DEVA Wiederladen-Vorbereitung und Praxis – 6. Auflage – empfohlen von Günter Graf für das Wiederladen) ist im Fachhandel erhältlich. 
 
Günter Graf, 
Presse, Wiederlader-, Vorderlader-, Böller-Lehrgangswesen 
 
Lehrg 2017 A
 
 
Lehrg 2017 B
 

 

Kombinationslehrgänge des BSV 2016 sind immer begehrt!

 
Der zweite Lehrgang fand in diesem Jahr nicht wie zunächst geplant im November sondern am 3., 4. und 5. Dezember 2016 statt. Er wurde in der Schützenhausgaststätte des KSV Forst abgehalten und 26 Personen, nicht nur vom Badischen Sportschützenverband hatten ihn besucht. 
 
Für die Lehrgangdurchführung wurde noch einmal das externe Unternehmen Hermann Schillinger aus Vachendorf in Bayern vom Verband verpflichtet. 
 
Bei Lehrgangsbeginn begrüßte Landeschulleiter Hans-Josef Lakatos die Anwesenden und wünschte ihnen einen erfolgreichen Verlauf des Lehrgangs. 
 
Am ersten Tag waren zunächst die Vorderlader- und Böllerschützen in Theorie und Praxis gefordert. Hermann Schiller gab seine theoretische Information und Kenntnisse im Umgang mit diesen Geräten weiter und zeigte auch deren praktische Anwendung. Jeder zukünftige Schütze musste danach die erlernten praktischen Kenntnisse auf dem Schießstand bestätigen, damit ihm seine fachkundige Ausbildung bestätigt werden kann. 
 
Der zweite Lehrgangstag stand ganz im Zeichen des Wiederladens von Zentralfeuerpatronen. Am Vormittag wurde das theoretische Wissen über Hülsen, Anzündhütchen, Geschosse und Pulver vermittelt sowie die komplexen Vorgänge in der Feuerwaffe erklärt. Durch die zusätzlich gestellten Fragen wurde über die Problematik des Wiederladens sehr tiefgründig gesprochen und die hohe Verantwortung, die diese Tätigkeit einfach erfordert, deutlich herausgestellt. Von den Unterrichtenden wurde auch bewusst darauf hingewiesen diese Vorgänge zunächst nicht sofort selbstständig zu beginnen sondern seine erworbenen Fähigkeiten im Beisein eines erfahrenen Wiederladers zu vertiefen. Es gilt auch hier der Grundsatz, weiter theoretische und praktische Erfahrungen zu sammeln um dann nach einer Einarbeitungsphase selbstständig und damit eigenverantwortlich zu agieren.
 
Nach der mittäglichen Pause wurde das praktische Wiederladen ausgeführt. Sämtliche Gerätschaften waren bereits aufgebaut. Manches Werkzeug war den zukünftigen Wiederladern noch nicht bekannt und bedurfte deshalb einer zusätzlichen Erklärung. Die einzelnen Arbeitsvorgänge wurden von Hermann Schillinger und mir treffend beschrieben, Tricks und Kniffe zur Erleichterung des Wiederladens gezeigt. Alles musste eigenhändig und unter Aufsicht danach ausgeführt werden - vom Reinigen der Hülse über das Rekalibrieren und Aufweiten des Hülsenhalses, das Setzen des Anzündhütchens, das Einfüllen des Treibladungsmittels sowie das Setzen des Geschosses. Die ganze Prozedere hatte schon einige Stunden gedauert und wir, die Unterrichtenden und auch die zukünftigen Referenten für die nächsten Lehrgänge im Jahr 2017 konnten erkennen, dass alle Teilnehmer mit großem Engagement die Sache bewältigten. Das Ergebnis der praktischen Prüfung war äußerst positiv, Alle hatten diese Bewährungsprobe bestanden. Das Produkt, eine große Anzahl von Patronen im Kaliber 357 Magnum, kann nun zur Überprüfung getestet werden. 
 
Für die Abnahme der erforderlichen schriftlichen Prüfungen in allen Teilbereichen des Lehrgangs war aus organisatorischen Gründen auch ein dritter Lehrgangstag notwendig. Am frühen Morgen wurde dann in jedem Teilbereich eine schriftliche Prüfung abgehalten und dann die Prüfungsbogen vom Lehrteam überprüft. Hermann Schillinger konnte noch bis zum Eintreffen des Referenten vom Regierungspräsidiums Tübingen einige interessante Vorführungen der zwei Treibladungsmittel Schwarzpulver und Nitrozellulosepulver vornehmen und dadurch das akkurate Umgehen zu verinnerlichen, das unter Umständen erforderlich ist. 
 
Dietmar Schäfer, ein langjähriger Mentor im Rechtsbereich des Sprengstoffgesetzes bei allen Lehrgängen des BSV, erklärte wie immer umfassend die gesetzlichen Vorschriften beim Umgang mit diesen Stoffen. Seinen tiefgründigen Erläuterungen vor und nach der Mittagspause nahmen einige Stunden in Anspruch, denn jede gestellte Frage wurde von ihm rechtskonform beantwortet. Nachdem Ende seines Referats war es still in der Runde und man brachte sein gespeichertes Wissen zu Papier. 
Nach der Korrektur von Herrn Schäfer konnte er und Lehrgangsleiter Hermann Schillinger verkünden, dass sämtliche Prüflinge sowohl die schriftliche wie die praktischen Prüfungen mit herausragenden Ergebnissen gemeistert haben. 
 
So konnten sie auch ihre Zeugnisse mit staatlicher Anerkennung, die ihnen Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos überreichte, stolz entgegen nehmen.
 
Meine lehrgangstypische Bemerkung, dass die Geschichte des Pulvers ist mit Blut geschrieben ist möchte ich zum Schluss meines Artikels nicht unerwähnt lassen. Auch der Hinweis, dass jeder Wiederlader, Vorderlader-und Böllerschütze eigenverantwortlich handelt, kann nicht genügend erwähnt werden.
 
Besten Dank auch an den Gastwirt des Schützenhauses, Johannes Marz, der uns an den drei Tagen bewirtet hatte. 
 
Hier noch ein wichtiger Hinweis für zukünftige Lehrgangsteilnehmer:
 
Die Lehrgänge finden an drei Tagen statt. Eingeplant ist der Samstag, an dem das Wissen um das Vorderladeschießen und Böllern gelehrt wird, der Sonntag ist dem Wiederladen von Zentralfeuerpatronen vorbehalten. Nach den theoretischen Unterweisungen muss der Teilnehmer für jeden belegten Lehrgang eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen. Am Montag nach diesem Wochenende findet die rechtliche Unterweisung statt, bei welcher sämtliche Lehrgangsteilnehmer anwesend sein müssen. Nach Prüfungsende erfolgt dann die Zeugnisausgabe. Jeder Teilnehmer kann dann in den darauffolgenden Tagen seine Erlaubnis nach § 27 Sprengstoffgesetz bei der zuständigen Behörde beantragen.
Lehrgangsorte sind im Frühjahr 2017 der Schützenverein Eppelheim, 69210 Eppelheim, Rudolf-Wild-Straße 135 und im Spätjahr der Schützenverein Forst, 76694 Forst / Bruchsal, In der Heide (beim Heidesee). Beide Vereine sind bewirtet. Die genauen Termine werden noch unter www.bsvleimen.de veröffentlicht.
Nach der schriftlichen Anmeldung für diese Kurse müssen unbedingt die Kursgebühren bis zu dem angegeben ausgeschriebenen Termin entrichtet worden sein und auch die Unbedenklichkeitsbescheinigung dem Verband vorliegen. Von kurz entschlossenen Teilnehmern muss deren Teilnehmergebühr bis Freitagvormittag vor Lehrgangsbeginn einbezahlt sein. Der Einzahlungsbeleg ist vorzulegen. Deren Lehrgangsunterlagen können natürlich erst bei Lehrgangsbeginn ausgehändigt werden.
Es ist sinnvoll, sich mit der Materie im Vorhinein vertraut zu machen. Einschlägige Literatur ist im Fachhandel erhältlich. 
 
Günter Graf, 
Presse, Wiederlader-, Vorderlader-, Böller-Lehrgangswesen 
 
Kurs 2016  1
 
 
Kurs 2016 2
 

Die Kombinationslehrgänge des Badischen Sportschützenverbandes werden fortgesetzt!

 

Nach dem unerwarteten Tod des langjährigen Rechtsreferenten und Lehrgangsleiter dieser Kurse, Wolfgang Goldschmidt, wurde beim BSV dringend nach einer Antwort gesucht, um die erforderliche Fachkunde zum Erwerb einer Erlaubnis nach § 27 des Sprengstoffgesetzes auch weiterhin den Sportschützen des Verbands zu ermöglichen. Man hatte nach zähen Verhandlungen eine Interimslösung gefunden und so konnte der Lehrgang am 5. und 6. August 2016 auch stattfinden. Als Veranstaltungsort wurde der Schützenvereins Eppelheim mit seinem Schießstand auserwählt, da aus rechtlicher Sicht eine Durchführung im Schützenclub Wolfartsweier leider nicht mehr möglich war. Da bis Dato noch kein Lehrgangsleiter bestimmt werden konnte, hatte man einen externen Profi verpflichtet. Das war der Firmeninhaber Böller-Schillinger, Hermann Schillinger aus 83377 Vachendorf/Bayern, Mühlbach 3, in Bayern. 

 

Am 5. August, gegen 09:00 Uhr, konnte nun Landesschulungsleiter Hans-Josef Lakatos, der auch erstmals bei einer solchen Veranstaltung anwesend war, Hermann Schillinger, Bernd Vogt und Günter Graf als langjährige Mitarbeiter bei diesen Lehrgängen, Landesschützenmeister Roland Wittmer und die Lehrgangsteilnehmer im Nebenzimmer der Vereinsgaststätte des Schützenvereins Eppelheim begrüßen. Auch unser Landesschützenmeister wollte jetzt erstmals erfahren, wie so ein doch umfangreicher Kurs verläuft. 
 
Nach kurzer Vorstellung dieses Personenkreises ergriff Hermann Schillinger das Wort und erklärte zunächst die Historie des Böller- und Salutschiessens. Er ist in dieser Hinsicht, was meine Feststellungen betreffen, auf diesem Gebiet eine echte Koryphäe, da auch dieser Brauch im alpenländischen Raum sehr gepflegt wird.

 

Nach etwa einer Stunde musste er sein Referat unterbrechen, denn Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen erschien und dessen Unterweisungen in den rechtlichen Belangen hatten absolute Priorität. Gekonnt, wie immer, war sein Vortrag, welcher von vielen Fragen der Teilnehmer unterbrochen wurde und deshalb sehr zeitintensiv gewesen war. Für ein Mittagsessen und einen umfangreichen Dialog an den Tischen der Referenten und Kursteilnehmer wurde der Kurs um 13:00 Uhr für eine Stunde unterbrochen. Mit dem Glockenschlag um 14:00 Uhr ging es dann weiter, um die in ihrem vollen Umfang doch etwas schwierige Rechtsmaterie tiefgründig zu vermitteln. Mit einer zufriedenstellenden schriftlichen Prüfungsarbeit konnte dieser Abschnitt am späten Nachmittag dann abgeschlossen und Herr Schäfer verabschiedet werden. 

 

Ohne Wenn und Aber erfolgte nach einer kurzen Pause die Fortsetzung, denn es musste noch viel technischer Lehrstoff abgehandelt werden. Auch mir wurde durch diese Ausführungen bewusst, dass es doch eine Vielzahl von Böllern und Kanonen gibt. Dadurch sind auch unterschiedliche Handhabungen erforderlich, um einen sicheren Ablauf bei einer öffentlichen Veranstaltung zu garantieren. Um 19:00 Uhr war dann die Aufnahmefähigkeit der Teilnehmer erschöpft, weshalb man sich darauf einigte mit dem Lehrgang am nächsten Tag eine Stunde früher zu beginnen.

 

So begann Hermann Schillinger am nächsten Tag kurz nach 08:00 Uhr mit seinen weiteren theoretischen Ausführungen. Es war auch für mich, der etwas später eintraf, sehr interessant zu erfahren, wie viel Arten von Böller und Kanonen es gibt. Bei den Kanonen können diese sowohl von vorne oder von hinten mit einer Kartusche geladen werden. Ebenso die vielen Möglichkeiten der Anzündung der Treibladung bei diesen Geräten, wodurch man heute den gestiegenen Anforderungen der Handhabungssicherheit gerecht wird. Deutlich war auch seine Aussage zu den verschiedenen Sorten von Schwarzpulvern, die benützt werden müssen und dass explizit kein Schwarzpulver für Vorderladewaffen zum Böllern verwendet werden darf. Bei der anschließenden praktischen Unterweisungen durften die Aspiranten, die speziell diese Kurse gebucht hatten, ihre Fähigkeiten zunächst mit einem Vorderladegewehr und dann mit dem Böller unter Beweis stellen. Sehr eindrucksvoll war auch die anschließend Demonstration vom Abbrand von Nitrozellulose und Schwarzpulver. Da staunten Einige, welche Gasmengen da ohne und mit Verdämmung entwickelt werden und was für ein Rauchpilz bei der Deflagration von Schwarzpulver entsteht. Dieser Teil des Kurses nahm viel Zeit in Anspruch und Hermann Schillinger hatte als gestandenes Bayer geduldig alle an ihn gerichtete Fragen beantwortet.
 
Inzwischen war die Zeit so weit vorangeschritten, dass man das vorbestellte Essen wie am Tag zuvor einnehmen konnte. An den Tischen im Freien der Vereinsgaststätte führte man die Gespräche und Debatten fort, denn nun hatte man die Möglichkeit sich über sein zukünftiges Hobby auch einmal mit Schützen aus anderen Kreisen aus zu tauschen.
 
Den Personen, die nur den Böller und Vorderladekurs gebucht hatten, wurde nach der Mahlzeit von Schulungsleiter Hans-Josef Lakatos ihr Zeugnis mit dem Bemerken, den sicheren Umgang mit ihren Geräten immer zu beachten, übergeben. Sie durften mit geschwellter Brust nach Hause fahren. 
 
Der Rest des Nachmittags stand nun ganz im Zeichen des „Wiederladens“. Anschaulich wurden von Hermann Schillinger die verschiedenen Stadien des Wiederladens von Zentralfeuerpatronen erklärt und es ergab sich ein konstruktiver Dialog zwischen den Schützen und ihm. Auch ich habe ergänzend meine Anmerkungen zum Besten gegeben und so haben wir uns prima ergänzt und positive wie auch negative Erfahrungen weitergegeben. Klar und bewusst wurde Allen, dass man ganz am Anfang steht und viel Erfahrung notwendig ist, wenn man diese Tätigkeit fortgesetzt in seinem langen Schützenleben betreibt. Auch ist man in der Anfangszeit auf unterstützende Hilfe erfahrener Wiederlader angewiesen, um schwerwiegendes Fehlverhalten zu verhindern. Auch der Umgang mit den vielen Werkzeugen und Geräten, die für das Wiederladen benötigt werden, muss gelernt sein. Fortlaufendes Messen und Kontrollieren ist erforderlich, um den Ansprüchen sichere und präzise Patronen, die auch noch individuell auf die eigene Waffe abgestimmt sind, herzustellen. Das gewählte Pulver, ein Blättchenpulver der französischen Firma Vectan, wollte einfach nicht reibungslos über den Trichter in die Hülse gelangen und hatte auch mir Schwierigkeiten bereitet. Wir Baden-Württemberger, so entgegnete ich Herrn Schillinger, laden unsere Patronen mit Rottweilpulver aus Schweden, denn das lässt sich besser dosieren. Da konnte er nur süffisant lächeln und auf dieses Argument mit bayrischem Humor kontern. Jeder Aspirant durfte im weiteren Verlauf seine Patrone im Kaliber .357 Magnum, die er selbst geladen hatte, am Ende seiner praktischen Tätigkeit dem Lehrgangleiter präsentieren. 

 

Da die Zeit bereits fortgeschritten war kamen wir zum Ende des Lehrgangs. Die schriftliche Prüfung bestand aus einer Vielzahl von Fragen, die von den restlichen Kursteilnehmern exakt beantwortet wurden. Es war ein guter Lehrgang. Alle waren bei der Sache und auch der Spaßfaktor kam nicht zu kurz. Mit dem übergebenen Zeugnis in der Hand kann nun Jeder in den kommenden Tagen oder Wochen sein Ordnungsamt aufsuchen und die begehrte Erlaubnis zum Erwerb von Treibladungspulver beantragen. Danach geht es los liebe Schützenfreunde und merkt Euch bitte: „Jeder Böller- und Vorderladeschütze sowie Wiederlader handelt eigenverantwortlich“. Besten Dank auch den verantwortlichen Oberschützenmeister des Schützenvereins Eppelheim für die zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten und natürlich ein Kompliment der Gastronomie, die uns an beiden Tagen mit Getränken und Speisen bestens versorgt haben. 

 

Zum Schluss meine obligatorische Anmerkung für zukünftige Kursteilnehmer:
 
Der nächste Kombilehrgang findet voraussichtlich am 11. und 12. November 2016, die Örtlichkeit steht noch nicht fest und wird noch rechtzeitig bekanntgegeben, statt. Es wird um rechtzeitige Anmeldung beim BSV in Leimen gebeten. Nähere Auskünfte sind in der Homepage vom BSV oder des SCW aufgeführt. Ebenso sollten Sie  die für den Lehrgang  erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung unbedingt rechtzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen, sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden und sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre in die Materie einarbeiten. Das ist für Sie sehr hilfreich und trägt zum besseren Verständnis bei. Für Auskünfte stehe ich, Günter Graf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , und die Verantwortlichen des BSV gerne zur Verfügung. 

 

Günter Graf, Pressereferent des SCW 
 
Lehrgang 2016

 

 

 

 

Wissenswertes über den 2. Kombinationslehrgang im Jahr 2016 in Wolfartsweier

 
Am 1. und 2. April fand der erste in Forst statt; der zweite Lehrgang folgte auf dem Fuß am 15. und 16. April.
 
Er war sehr gut besucht und Schützenfreunde aus Württemberg, Südbaden, Baden und von diversen Jägervereinigungen hatten daran teilgenommen. Sie waren eine gute Truppe, wie man an den schriftlichen und praktischen Arbeiten feststellen konnte. 
Bei diesem Kurs war die Zahl der zukünftigen Wiederlader in der Mehrheit, Böller- und Vorderladeschützen waren eher in geringer Zahl vertreten.
Im Verlauf der beiden Tage hat sich auch herauskristallisiert, dass es immer mehr Schützen und Jäger gibt, die ihre Munition für den Sport oder die Jagd selbst fertigen wollen. Da erzählen die Sportschützen von Lieferschwierigkeiten bei der Munitionsbeschaffung, die Jäger erhalten oft nicht die gewünschte jagdlich geeignete Ladung, geschweige denn in bleifreier Ausführung und das zu einem günstigen Preis. Es gibt also viele Gründe zukünftig seine Munition selbst zu fertigen und deshalb einen solchen Lehrgang zu besuchen. 
Der Badische Sportschützenverband, das sei nun auch einmal erwähnt, bietet diese Kombinationslehrgänge nun schon seit mehr als 40 Jahre an. Verantwortlicher Lehrgangsleiter war immer Wolfgang Goldschmidt, der vielen als umtriebiger Oberschützenmeister des Schützenclubs Wolfartsweier und auch nun seit einigen Jahrzehnten als verantwortlicher Referent im Landesverband des genannten Verbandes tätig ist.
Viele seiner früheren Mitarbeiter in diesem Tätigkeitsbereich, die ich persönlich kannte, sind bereits verstorben. Die Ausbildungsorte waren vielfältig. Wo gewünscht war wurde gelehrt. Seit mehr als zehn Jahre habe ich mich mit ihm zusammengetan und wir führen gemeinsam diese Ausbildung, überwiegend in Wolfartsweier aber auch an anderen Orten, im Verband fort.
 
Als weitere Mitarbeiter bei diesen Lehrgängen fungieren seit einigen Jahren auch Bernd Vogt (Böller und Vorderlader) sowie Birgit und Bernd Morlock, die nur für das Vorderladeschießen zuständig sind.
Frühzeitig hatten sich alle Debütanten am ersten Tag des Kurses im Nebenzimmer des Schützenhauses eingefunden und den Worten von Wolfgang Goldschmidt gelauscht.
 
Eifrig Notizen gemacht und sich am lebhaften Dialog beteiligt. Von seinem umfangreich erworbenen Wissensschatz bei der industriellen Fertigung von Munition bei seiner früheren Tätigkeit bei der Firma Dynamit Nobel konnten die Zuhörer sehr profitieren. Auch seine Erfahrung als langjähriger Teamkapitän bei den deutschen Schwarzpulverschützen war hilfreich, wenn es darum geht, nicht nur technische Fertigkeiten zu vermitteln, sondern auch die enormen Gefahrenquellen beim Umgang mit diesem Treibladungspulver aufzuzeigen.
Um 12:00 Uhr war dann Mittagspause und unser Gastronom Otto Rehhorn hatte mit seinem Koch, seiner Ehefrau Erika und Tochter Sabrina alle Teilnehmer schnellsten mit den gewünschten Speisen und Getränke versorgt.
 
Die gesetzlichen Vorschriften des Sprengstoffgesetzes erläuterte Herrn Dietmar Schäfer vom Regierungspräsidium Tübingen, ein immer gerne gesehener Gast in unserem Hause. Mit den Herren Sparr und Schäfer, die in diesem Ressort schon lange im Regierungspräsidium Tübingen tätig sind, pflegen wir seit Jahren eine gute Zusammenarbeit, denn sie erklären den zukünftigen Inhabern einer Sprengstofferlaubnis die gesetzlichen Verpflichtungen in verständlicher Form.
So war der erste Tag mit dem Abschluss der schriftlichen Prüfung und mündlicher Abfrage positiv zu Ende gegangen.
Am darauffolgenden Samstag waren die Böller- und Vorderladeschützen gefragt. Ihr Wissensstand wurde gefestigt. Schwerpunkt dieser Ausbildung ist wie immer der notwendige, sichere Umgang mit dem Schwarzpulver. Das genaue Beachten der technischen Abläufe sowohl beim Böllern als auch beim Vorderladeschießen ist nun einmal die Grundvoraussetzung, wenn man mit der abgestimmten Pulverladung seinen Böller oder seine Vorderladewaffe lädt. Die oft sorglose Handhabung mit diesem Treibmittel durch Schützen hat schon zu schweren Unfällen geführt, wie Wolfgang Goldschmidt eindringlich aus seiner langjährigen Erfahrung erzählen konnte. Die praktische Handhabung wurde deshalb nach den theoretischen Ausführungen explizit von den bereits erwähnten Prüfern begutachtet. Wie mir mitgeteilt wurde, hatten die Prüflinge korrekt die vorgeschriebenen Maßnahmen eingehalten Das war sehr erfreulich und stärkt das Vertrauen, das man in die zukünftigen Schützen setzt.
Inzwischen wurde die Hälfte der verbliebenen Wiederlader in zwei Gruppen aufgeteilt und der praktische Teil des Wiederladens im dafür geeigneten Kellerraum des Schützenhauses vorgenommen. Die anderen Debütanten legten ihre schriftliche Prüfung ab An diesem Nachmittag wurde nach weiteren Erläuterungen in beiden Gruppen die Handhabung vermittelt, besondere Kniffe gezeigt und auf die Verantwortung, die dem Wiederlader auferlegt wird mit Nachdruck hingewiesen. Wenn auch aller Anfang schwer ist, war jedem der Wiederlader in Spee klar, was er noch durch fortlaufende Erfahrungen studieren muss. Prüfen, Messen und Wiegen und das äußerster Präzision sind unabdingbar möchte man eine hochwertige Patrone für den sportlichen oder auch jagdlichen Gebrauch fertigen.
Hektik und Eile sind immer unangebracht, jeder praktische Abschnitt erfordert eine Kontrollmaßnahme und zum Schluss muss Alles dokumentiert werden.
Es war für mich besonders erfreulich, wie engagierte die Gruppenmitglieder meinen Ausführungen folgten und meine gezeigten Tipps und Kniffs im Umgang mit entsprechenden Werkzeugen teilweise sogar fotografisch festhielten. So macht die Lehrtätigkeit einfach Spaß und bestätigt uns Lehrkräften, dass wir Sportschützen und Jägern gut aufgestellt sind und der in uns gesetzte Vertrauensvorschuss durch den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen und Munition beachtet wird.
Am Ende des Nachmittags konnte Alle ihre ersten gefertigten Patronen zur Begutachtung übergeben und mit den Glückwünschen, mehrere Prüfungen bestanden zu haben, mit einem kräftigen Händedruck verabschiedet werden. Schade, dass wir wegen des schlechten und regnerischen Wetters kein gemeinsames Gruppenfoto im Freien fertigen konnten. Einen Blick in die Runde bei einem Referat von Wolfgang Goldschmidt habe ich in zwei Bildern festgehalten, die von den Teilnehmern kopiert werden dürfen.
Wichtiger Merksatz:“Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich“!
 
Die nächsten beiden Kombilehrgänge finden voraussichtlich am 5. und 6. August und am 11. und 12. November 2016 ( eingeschlossen ist unter Umständen auch noch bei jedem Lehrgang der nachfolgende Sonntag )  in Karlsruhe-Wolfartsweier beim Schützenclub statt.
 
Es wird um rechtzeitige Anmeldung beim Lehrgangsleiter Wolfgang Goldschmidt oder BSV Leimen gebeten.  
Nähere Auskünfte sind in der Homepage vom BSV oder SCW aufgeführt. Ebenso sollten sie  die für den Lehrgang  erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung rechtzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen, sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden und sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre in die Materie einarbeiten. Das ist für sie sehr hilfreich und trägt zum besseren Verständnis bei. Für Auskünfte stehen  Günter Graf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) gerne zur Verfügung. 
Beginn für den Lehrgang „Wiederlader“ ist immer freitags um 08:30 Uhr, für „Böller- und Vorderladeschützen“ um 13:00 Uhr.
 
 
Günter Graf, Pressereferent des SCW 
 
Lehrgang 2016 1
 
 
Lehrgang 2016 2
 

Wieder einmal in der Fremde,

 

aber nicht fremd, sondern bei guten Freunden. So fand der erste Kombinationslehrgang des Badischen Sportschützenverbands am 1. und 2. April 2016 nicht auf heimischem Territorium in Wolfartsweier, stattdessen beim KK Schützenverein in Forst statt.  
Er war gewünscht worden und Wolfgang Goldschmidt hat nach Rücksprache mit seinen beiden Mitarbeitern Bernd Vogt und Günter Graf dem Oberschützenmeister des Vereins Georg Schneider seine Zusage erteilt.  
Bei den achtzehn Personen, die am Freitagvormittag erschienen sind, waren nicht nur Angehörige dieses Vereins anwesend, nein, auch zahlreiche Schützen aus benachbarten Vereinen hatten sich eingefunden.  
Gut vorbereitet und natürlich routiniert wie schon seit Jahrzehnten, hat Lehrgangsleiter Wolfgang Goldschmidt seinen theoretischen Unterricht am Freitagvormittag nach seiner persönlichen Vorstellung in den Räumen des Schützenhauses durchgeführt. 
Der Umgang mit Schwarzpulver war der erste Schwerpunkt der Thematik, weil beim Böllern und Schießen mit Vorderladewaffen dieses Treibladungsmittel ja explizit benötigt wird. Da hier enorme Gefahrenquellen drohen und der gesamte Ablauf nicht nur innerhalb von Schießstätten stattfindet, ist ein sorgfältiges Tun unbedingt notwendig und das wurde auch so im Dialog vermittelt. 
Auch etliche Bereiche des Wiederladens von Zentralfeuerpatronen wurden bereits angesprochen; so war die Lektion für alle Teilnehmer, auch für die, welche sich nicht für alle drei Themenbereiche gemeldet hatten, sehr lehrreich.  
Nach der mittäglichen Stärkung, auch das muss sein, hat Herr Kersten Sparr sein mehrstündiges Referat über die gesetzlichen Vorschriften des Sprengstoffgesetzes abgehalten. Ziel dieser Wissensvermittlung ist, den regelkonformen Umgang mit Treibladungsmittel (Nitrozellulose und Schwarzpulver) zu konkretisieren. 
Da auch hier eine schriftliche Überprüfung des gespeicherten Wissens der Probanden erforderlich ist, war nach 16:00 Uhr in den Gasträumen Stille eingetreten. Eine weitere größere mündliche Abfrage war nicht notwendig, der Themenkomplex wurde verstanden, dementsprechend war das gesamte Prüfungsergebnis zufriedenstellend. Am frühen Abend hatte Herr Sparr uns verlassen und dem Lehrgang noch einen guten Verlauf gewünscht. Ich möchte mich noch einmal bei ihm für sein Engagement bedanken und freue mich ihn beim letzten Lehrgang in Wolfartsweier in diesem Jahr wieder zu sehen. 
Jetzt, nachdem die schriftlichen Arbeiten getan waren, war noch die Gelegenheit gegeben, das sachgerechte Böllern zu demonstrieren. Der Böller war bereits aufgebaut, die dazu notwendigen Utensilien bereitgestellt. Nach einer intensiven kurzen Einweisung haben alle zukünftigen Böllerer ihre erworbenen theoretischen Kenntnisse nun auch praktisch untermauert. So ging der erste Tag dieses Kurses zu Ende und der nächste Tag, den der Gesetzgeber für die Erfahrung weiterer Kenntnisse speziell für die zukünftigen „Wiederlader“ verlangt, stand bevor. 
Am Samstagvormittag wurde weiteres Wissen gelehrt und bis zum Mittag waren alle Sachgebiete abgehandelt worden. Unterdessen hatten auch die Prüflinge ihre Handhabung des Ladens von Vorderladewaffen unter Beweis gestellt. Bernd Vogt war als Verantwortlicher mit dem korrekten Ablauf des Schießens absolut zufrieden, wie er auf Nachfrage des Lehrgangsleiters zur Mittagszeit mitteilte. 
Nach der Mittagspause wurde der letzte Abschnitt, die praktische Ladetätigkeit von Patronen, in einem extra dafür geeigneten Raum ausgeführt. Die Geräte waren bereits aufgebaut und so konnte der gesamte Vorgang der Herstellung einer Patrone Schritt für Schritt von mir erläutert werden. Dass es sich hier um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit handelt, wurde besonders herausgestellt. Fortlaufendes Messen der Kartuschen mit der Schieblehre, einwandfreies Setzen der Zündhütchen, genaues Abwiegen der Pulverfüllung und zum Schluss das verkanntungsfreie Setzen des Geschosses usw., sind unentbehrlich, wenn man eine Patrone mit einer herausragenden Präzision fertigen möchte. Es war für einige ein große Anstrengung die zuvor festgelegte Pulvermenge genau zu dosieren, denn nur winzige Körner haben die digitale Anzeige der Waage nach Oben oder Unten verändert. Alle haben es jedoch geschafft wie Wolfgang Goldschmidt und ich sehen konnten. Jetzt war auch jedem Auszubildenden unmissverständlich klar geworden, dass er in den beiden Tagen für dieses anspruchsvolle Hobby nur ein Grundwissen erworben hat und sich fortlaufend weiterbilden muss. Die am Ende abgelegten schriftlichen Prüfungen verliefen durchwegs positiv. 
Die lehrgangstypische Bemerkung von Wolfgang Goldschmidt, dass die Geschichte des Pulvers ist mit Blut geschrieben ist, habe ich vermisst oder auch nicht mitbekommen. Ich möchte jedoch zum Schluss meines Artikels nochmals darauf hinweisen, dass jeder Wiederlader eigenverantwortlich handelt und sich dieser Verantwortung auch bewusst ist.  
Besten Dank auch an den Gastwirt des Schützenhauses, Johannes Marz, der uns an beiden Tagen bestens verköstigt hatte. Es war für uns vom Schützenclub aus Wolfartsweier eine große Freude unser Wissen und Können an befreundete Schützenfreunde in dieser Form weiterzugeben und das war losgelöst der wörtliche Kommentar eines Teilnehmers, den er mir zwei Tage danach schrieb: 
„Ich muss nochmal loswerden, dass ich selten einen Lehrgang mit so viel Spaß mitgemacht habe, wie bei Euch der Wiederladelehrgang in Forst an den beiden letzten Tagen. Vielen Dank nochmal“ ! 
Die nächsten beiden Kombilehrgänge finden voraussichtlich am 15. und 16. April sowie am 5. und 6. August und am 11. und 12. November 2016 ( eingeschlossen ist unter Umständen auch noch bei jedem Lehrgang der nachfolgende Sonntag )  in Karlsruhe-Wolfartsweier beim Schützenclub statt. 
Es wird um rechtzeitige Anmeldung beim Lehrgangsleiter Wolfgang Goldschmidt oder BSV Leimen gebeten.  
Nähere Auskünfte sind in der Homepage vom BSV oder SCW aufgeführt. Ebenso sollten sie  die für den Lehrgang  erforderliche Unbedenklichkeitsbescheinigung rechtzeitig bei der zuständigen Verwaltungsbehörde beantragen, sie dem BSV mit der Anmeldung zusenden und sich in der kommenden Zeit mit der entsprechenden Lektüre in die Materie einarbeiten. Das ist für sie sehr hilfreich und trägt zum besseren Verständnis bei. Für Auskünfte stehen Günter Graf Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ) gerne zur Verfügung. 
Beginn für den Lehrgang „Wiederlader“ ist immer freitags um 08:30 Uhr, für „Böller- und Vorderladeschützen“ um 13:00 Uhr.
 
Günter Graf, Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier
 
Böller2016
 
 
 
Böller2016 2

 

 
 
 
 
 
Günter Graf, Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier