Gesellschaftliche Veranstaltungen beim SCW

 

Im vergangenen Monat Mai 2019 sind zwei Mitgliedern in betagtem Alter Erika Klavora und Hans Haury verstorben.

 

Erika Klavora, Ehefrau des verstorbenen Ehrenmitglieds Josef Klavora, war 1974 in den Schützenclub als passives Mitglied eingetreten und stand in den zurückliegenden Jahren ihrem Mann in seiner langen aktiven Tätigkeit als Vorstandsmitglied und Oberschützenmeister zur Seite. 
 
Hans Haury ist im Jahr 1992 in den Schützenclub eingetreten. Bis vor wenigen Jahren war auch er in seinem hohen Alter noch als Schütze aktiv.
Die beiden Verstorbenen wurden bereits vor einigen Tagen im Kreis ihrer Familie auf den Friedhöfen ihrer Stadtteile bestattet.
 
Der Schützenclub verliert durch ihren Tod zwei Mitglieder, welche ihm jahrzehntelang die Treue gehalten haben.
 
Unsere tiefe Anteilnahme gilt ihren Familienangehörigen, die durch ihr Lebensende ihre Elternteile verloren haben.
Beiden Verstorbenen werden wir ein bleibendes Andenken bewahren.
 
Birgit Morlock, Oberschützenmeisterin
 

Eine Leistung mit großem Erfolg

 

In einer zuvor vereinbarten Aktion haben Schützen des SV Waldbronn am Abend des 15. April 2019 an den Kurzwaffenschießständen unter der Regie von Oberschützenmeisterin Birgit Morlock notwendige Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.
 
Dabei wurden Lärmschutzdämmungen an der Vorderseite der Hochblenden und an den Stützsäulen angebracht sowie die in einem schlechten Zustand befindlichen Holzverkleidungen an der Rückprallmauer vor den Kugelfängen erneuert. Die Arbeiten gingen so fließend Hand in Hand, dass nach ca. drei Stunden, kurz vor Einbruch der Dunkelheit, die Arbeiten zur besten Zufriedenheit beendet waren.
 
Damit konnte wieder eine der vielen noch anstehenden Baumaßnahmen als erledigt abgehackt werden. Dafür allen Helfern ein herzliches Dankeschön! Damit ist im positiven Sinne bewiesen, dass die Schützen des SV Waldbronn nicht nur schnell schießen sondern auch rasch und zielgerichtet arbeiten können.
 
Günter Graf, Pressereferent
Arbeitseinsatz 2019- 1Arbeitseinsatz 2019 2
 
Arbeitseinsatz 2019 3Arbeitseinsatz 2019 4
Arbeitseinsatz 2019 5
 
 

Sportlehrehrung im Bürgerhaus in der Südstadt 10.04.2019

 
„Internationale Ausrufezeichen, die Stadt Karlsruhe ehrt 286 erfolgreiche Sportler“, so war der Tenor in den BNN vom 12. April 2019  den Ekart Kinkel in seinem Artikel schrieb.
 
Am Abend des 10. April 2019 führte der zuständige Bürgermeister der Stadt Karlsruhe Martin Lenz bei einem Festakt diese Ehrung im Bürgerzentrum Karlsruhe-Südstadt durch.
 
Unter den Geehrten befand sich auch unser Topschütze Kai Schlünz, der bei den Deutschen Meisterschaften 2018 in München in den Disziplinen Standard- und Zentralfeuerpistole in seiner Altersklasse den Titel „ Deutscher Meister“ errang.
 
Bürgermeister Lenz formulierte in diesem Beitrag in seiner Ansprache, die ich auszugsweise wiedergebe, wörtlich:
 
„ Doch hinter jedem Erfolg steckt zunächst einmal jede Menge Arbeit, Sportler müssen sich stets aufs Neue auf den Weg machen und motivieren. Der Erfolgslevel kann nämlich nur gehalten oder weiterentwickelt werden, wenn man sehr viel dafür investiert. Ohne intensives Training, ohne Disziplin und ohne die Bereitschaft könne heute niemand mehr punkten“.
 
Dieser zutreffenden Äußerung kann man nur beipflichten und noch einmal Kai Schlünz zu dieser Ehrung gratulieren. Der Schützenclub wünscht ihm weiterhin gute Erfolge bei allen Wettbewerben, an denen er teilnimmt.
 
 
Günter Graf, Pressereferent
 
Sportlerehrung2019
 
 

Neuer Glanz in alter Hütte!

 
Die Inneneinrichtung unserer Schützenhausgaststätte war nun nach langer Zeit trotz laufender Instandsetzungen in die Jahre gekommen. Die Tische und Stühle entsprachen nicht mehr dem Lifestyle. Noch unter der Ära von Oberschützenmeister Wolfgang Goldschmidt wurde bereits die alte Theke durch einen funktionalen Schanktisch ersetzt und mit kleinen Erneuerungen fortan auch die Innenausstattung der Gaststätte verbessert. Vor einigen Monaten hatte man sich dann aus rationalen Gründen und in gemeinsamer Absprache zwischen dem Schützenclub und der Gastronomie zu einer umfassenden Modernisierung durchgerungen. Es wurden Konzepte für das Projekt erstellt und die respektive finanzielle Beteiligung beider Parteien vertraglich abgesichert.
 
Nach der frühzeitigen Ankündigung der Familie Rehhorn, welche jetzt schon seit mehreren Jahren Pächter ist, “Unsere Gaststätte ist vom 17.02.2019 an geschlossen; wir machen Betriebsurlaub aber nicht in der Sonne am Strand und im Meer, sondern im Baustaub, Dreck und bei harter Arbeit“, wurde dann am 17. Februar 2019 mit dem Umbauarbeiten begonnen. Fleißige Helfer der Schützenvereine im Haus, die Oberschützenmeisterin Birgit Morlock engagiert hatte, haben in einer gemeinsamen Aktion das alte Mobiliar ausgeräumt und den Fußboden des Lokals entfernt. So konnten die Handwerker bereits am darauffolgenden Montag mit den umfangreichen Bauarbeiten beginnen. Schon nach wenigen Tagen konnte man feststellen, dass die Tätigkeiten zügig von Statten gingen und die Handwerker gut organisiert Hand in Hand arbeiteten. 
 
Das zu realisierende Projekt „Renovierung und Umbau des Restaurants“, wie es so treffend in der Ankündigung bezeichnet wurde, konnte erstmals am 5. März in Augenschein genommen werden. Nach dem ich meine ersten Schritte an diesem Dienstagnachmittag in Lokal getan hatte, war ich erstaunt und schaute mich sichtlich beeindruckt um. Die Anordnung der Tische, Bänke und Stühle und die große Bewegungsfreiheit wirkten nachhaltig auf mich. Durch die Neugestaltung der Decke mit integrierter Beleuchtung erstrahlt der Gastraum jetzt in neuem Glanz und die Geräuschkulisse innerhalb des Lokals wurde erheblich herabgesetzt. Der neu verlegte Fußboden und der Wandanstrich runden die gelungene Renovation ab. Auch das Nebenzimmer wurde in dieser Umbauaktion mit eingeschlossen und attraktiver gestaltet. Mit neuem Mobiliar und verbesserter Sitzanordnung können dann, wie in den vielen Jahren zuvor gewohnt, die gesellschaftlichen Versammlungen und feierlichen Veranstaltungen für größere Personenkreise abgehalten werden. Einige Kleinigkeiten, so versicherte die Ehefrau unseres Gastronomen in einem Gespräch, werden in den kommenden Tagen nach gemeinsamer Absprache noch vorgenommen und somit ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft des Schützenclubs und mit einer ansprechenden Gastronomie vollzogen.
 
Allen, die bei diesen Umbaumaßnahmen beteiligt haben, möchte ich im Namen des Schützenclubs meinen Dank aussprechen. Sie haben sich für eine gute Sache engagiert und damit das positive Image der Schützenhausgaststätte des Stadtteils Wolfartsweier unterstrichen. 
 
Jetzt möchte ich Sie, liebe Leser dieser Zeilen, nicht länger auf die Folter spannen und mit den angekündigten Worten „ Lassen Sie sich überraschen was wir ab März für Sie bereithalten“, ermuntern, doch einmal selbst im Schützenhaus vorbeizuschauen und sich im geänderten Ambiente Getränke und Speisen servieren zu lassen.
 
In den nächsten Tagen wird auch eine vollständige Bildergalerie im Netz veröffentlicht, welche ausführlich die Gaststätte im neuen Gewand zeigt. 
 
Günter Graf, Pressereferent 
 
 
Gaststätte 2019 1
 
 
Gaststätte 2019 2
 
Gaststätte 2019 3

 

Eine Aktion, die man mit Hochachtung honorieren muss!

 

Tino Huber und Matthias Huber vom „Allgemeiner Oberdörfler Schnellkraft und Ausdauer Sport Club Meister 2006“ haben bereits zum wiederholten Mal für die Jugendarbeit des Schützenclubs Wolfartsweier 
einen nicht unerheblichen Betrag gespendet.
Sie übergaben am 13. Februar 2019 im Schützenhaus Oberschützenmeisterin Birgit Morlock einen Scheck für die Förderung der Jugendarbeit im Schützenclub.
 
Birgit Morlock bedankte sich bei beiden Herren für diese großzügige Spende, denn damit können immer, so nach ihrer Aussage, zweckgebundene Materialien für die Ausbildung des jugendlichen Nachwuchses beschaffen werden. Dem Schützenclub ist ja bekannt wie diese Summe erbracht wurde und er möchte sich auch bei diesem Personenkreis bedanken, der dazu beigetragen hat. Eine solche soziale Bereitschaft ist bemerkenswert und darf deshalb nicht unerwähnt bleiben. In dieser kleinen Runde am Stammtisch, wie das Bild zeigt, hatte man auch über Probleme im Zusammenhang mit den örtlichen Zuständen des Stadtteils Wolfartsweier und wo auch besonders der Schuh drückt, gesprochen. Außerdem möchte man die gute Zusammenarbeit des Schützenclubs mit den politischen Vertretungen und den anderen ortsansässigen Vereinen, sowie sie schon seit Jahren besteht, fortzusetzen.
 
Günter Graf, Pressereferent
 
Spende 2019
 

 Kreiskönigsball 2018 in der Keltenhalle in Rheinstetten-Mörsch

 

 
Mit dem Einmarsch der Majestäten des Schützenkreis 12, deren Standartenträger und dem gesungenen Hochbadnerlandlied begann am Samstag, den 10. November 2018, gg. 19:30 Uhr, in der Keltenhalle in Mörsch die Eröffnung des Kreiskönigsballs.
 
Kreisschützenmeister Heiko Helfenstein begrüßte zunächst in seiner Ansprache die anwesenden Honoratioren, Schützen und Gäste, welche zum Abschluss Sportjahres und zur Ehrung verdienter Mitglieder und Sportschützen erschienen waren.
 
Im weiteren Verlauf seiner Begrüßung erwähnte er, dass wegen anderer Verpflichtungen der Oberbürgermeister der Stadt Rheinstetten und die Vertreter des BSV ihre Teilnahme an dieser Veranstaltung abgesagt haben. Er gab auch deutlich zu erkennen, dass der Kreiskönigsball kurz vor einer Absage stand. Wird ein solcher Abend überhaupt noch gewünscht oder muss man eine andere Alternative wählen, so seine kritischen Worte. Auch sind die Unkosten in diesem Jahr höher im Vergleich zu den Einnahmen, was ein solches Event generell in Frage stellt. Was sich in Betrachtung dieser Gesamtumstände noch ergibt bedarf sicher einer reiflichen Überprüfung, die noch vorgenommen werden muss.
 
Trotz dieser von ihm geäußerten Kritik wünschte der Kreisschützenmeister und Moderator des Kreiskönigsballs Allen einen schönen Abend.
 
Die Erste Tanzrunde eröffnete das Jungschützenkönigspaar.
 
Eine herausragende Ehrung im nächsten Programmpunkt war die Ernennung von Renate Schweitzer zum Ehrenmitglied. Für ihr Engagement über Jahre hinweg als Pressereferentin des Schützenkreises 12 wurde sie bei der Entgegennahme der Glückwünsche mit stehenden Ovationen bedacht.
 
Der erfolgreichste Sportschütze des Kreises war unter den zahlreichen Teilnehmern bei den Deutschen Meisterschaften Kai Schlünz vom Schützenclub Wolfartsweier. Er erhielt als zweifacher Deutscher Meister in den Disziplinen Zentralfeuerpistole und Standartpistole seiner Klasse den neugeschaffenen Pokal des Kreises von Jürgen Weber überreicht.
 
Zwischen den Ehrungen und der Vorstellung der neuen Königsfamilien im Schützenkreis wurden Showprogramme der Volleyballgruppe des SC Mörsch aufgeführt, die mit viel Beifall von den Ballbesuchern honoriert wurden.
 
Zum Schluss wurde noch die neue Kreiskönigsfamilie 2018 vorgestellt, in der auch Nicole Wasmer vom Schützenclub als 1. Hofdame und Sabine Ludwig als 2. Hofdame vertreten sind.
 
Es war ein interessanter Abend, der auch im kommenden Jahr, egal in welcher Form, wieder stattfinden sollte.
Für die musikalische Unterhaltung sorgte das Trio „San Franciscos“ mit bekannten Evergreens.
 
Rolf Kunzmann hat für uns wie gewohnt die prägnantesten Eindrücke im Bild festgehalten.
 
 
 
Günter Graf, Pressereferent
 
P1120086P1120090
 
P1120080P1120071
 
 
P1120100

Arbeiten am 50m Stand 2018

 

Ex unitate vires !
 
„Einigkeit macht stark“ ist ein Leitspruch, der verdeutlichen soll, dass die Gemeinschaft stärker als der Einzelne ist. Auch in umgekehrter Richtung die Gemeinschaft nur stark sein kann, wenn jeder für sie einsteht.
 
Die konnte man bei der Durchführung der großen Baumaßnahme 2018 des Schützenclubs bei der Schalldämmung des Langwaffenschießstandes  in den letzten Wochen feststellen. Nach langer und reifer Planung durch die Vorstandschaft, die Finanzierung und Planung des Projektes standen verbindlich fest, begannen die Montagearbeiten im Monat September. Die Erneuerung des Daches über den Schützenständen und die über den Hochblenden zusätzlich angebrachten Stahlträger wurden von Fachfirmen ausgeführt, zuvor die alten Eternitplatten entsorgt. In wenigen Tagen waren diese Tätigkeiten erledigt und nun galt es die notwendigen Dämmungsmaßnahmen in eigener Regie durchzuführen. Nur wenn diese erledigt sind, kann die Fachfirma die über den Hochblenden hängenden Schallabsorber anbringen.
Fleißige Schützen haben in der ersten Oktoberwoche bereits wichtige Vorarbeiten geleistet und die alten Holzverkleidungen zusätzlich verschraubt und erforderliche Unterstützungsleisten angebracht so, dass eine  exakte Anbringung der witterungsbeständigen Webra - Platten erfolgen konnte.
Am Samstag den 6. Oktober war der Tag, an dem man mit großer Beteiligung die Bauarbeiten vornahm. Es waren wechselweise mehr als 20 Schützen aus den drei Vereinen, Schützenverein Waldbronn, Polizeischützenabteilung und des Schützenclubs Wolfartsweier tätig. Oberschützenmeisterin Birgit Morlock erläuterte am Morgen kurz den Ablauf und hurtig ging man zu Werke. Man konnte feststellen, dass bei den fleißigen Helfern eine gute und sichere Sachkenntnis gegeben war und die Arbeiten Hand in Hand gingen.
Da ja Arbeiten Durst und Hunger bereitet hatte „Biggi“ belegte Brötchen und Getränke bereitgestellt, die in eingelegten Pausen konsumiert wurden.
Zur Mittagszeit kam noch Mitglied Andreas, der als Stuckateurmeister die Sache begutachtete, auf das Gerüst stieg und tatkräftig die Kelle schwang. Am späten Nachmittag war dann der größte Teil der Arbeiten erledigt und der Rest wird in den kommenden Tagen vorgenommen.
Vielen Dank den Schützen, die solidarisch dieses Pensum an erforderlicher Eigenleistung erbracht haben.
Noch ist das gesamte Bauvorhaben nicht beendet  und etliche Dinge müssen bis endgültigen Fertigstellung noch getan werden. Doch an diesem Tag wurde ein wichtiger Schritt erledigt. Zu wünschen wäre, dass die Restarbeiten von vielen Helfern noch im geforderten Zeitraum bewältigt werden und wir die zahlreichen abgesagten Schießveranstaltungen doch in den Restmonaten des Jahres 2018 durchführen können.
Wie immer wurden Bilder gefertigt, damit alle Vereinsmitglieder den vollen Umfang der Bauarbeiten erkennen können und zu würdigen wissen.
 
Günter Graf, Pressereferent
 
Arbeitseinsatz 2018 1Arbeitseinsatz 2018 2Arbeitseinsatz 2018 5
Arbeitseinsatz 2018 6Arbeitseinsatz 2018 4Arbeitseinsatz2018 2
 
 

Arbeitseinsatz am 11. August 2018

 

Nicht unerwähnt bleiben dürfen auch die fleißigen Helfer des Clubs, der Schützenabteilung des PSV sowie des SV Waldbronn, welche die Grünfläche unseres Areals sowie die Wege um das Schützenhaus an diesem Wochenende von Unrat gesäubert haben. Das war ein vorbildliches Engagement. Es gibt in den kommenden Wochen bei den geplanten Baumaßnahmen noch viele zu tun, weshalb wir auch aufgefordert sind aktiv mitzuhelfen. Nur so können wir unserer liebgewonnenen Schießstätte erhalten.

 

Günter Graf

Pressereferent

Arbeitseinsatz08 2018 2

 

 

Arbeitseinsatz08 2018

 

 

Die Schützen von Wolfartsweier haben an die Kinder des Kindergarten gedacht!

 
Den Kindern des Kindergarten „ Die Katze“ haben die Schützenvereine in Wolfartsweier, Schützenverein Waldbronn, Schützenabteilung des Polizeisportvereins und des Schützenclubs Wolfartsweier noch vor den Ferien eine große Freude bereitet.
Der Erlös von 300.-€ aus einem Pokalschießen, das zu Ehren des im Jahr 2016 verstorbenen Vereinsvorsitzenden Wolfgang Goldschmidt am 1. Juni 2018 stattgefunden hatte, übergab am Nachmittag des 30. Juli 2018 Oberschützenmeisterin Birgit Morlock der Leiterin des Kindergartens Frau Monika Windhab.
Bei ihrer kurzen Ansprache waren auch Frau Brigitte Goldschmidt, Schützenmeister Rolf Kunzmann und Ortsvorsteher Anton Huber, der sich trotz vieler Termine nicht nehmen ließ bei diesem Anlass mit dabei zu sein, anwesend.
 
 
Günter Graf, Pressereferent des SCW
Kindergarten 2018

 

 

Henry Todesanzeige 2018

 

 

Gespräch der Schützenkreise zwölf und dreizehn mit der Vorstandschaft des Badischen Sportschützenverband am 1. Februar 2018

 
 
Nach meiner Erinnerung ist es schon einige Jahre her, wo ein Gespräch mit den Oberschützenmeistern und weiteren Vereinsvorständen der Schützenkreise 12 und 13 in der Gaststätte des Schützenclubs Wolfartsweier stattgefunden hatte. In diesem Jahr war das Treffen auf den 1. Februar 2018, 19:00 Uhr, terminiert.
Anwesend waren die wichtigsten Funktionsträger (geschäftsführender Vorstand) des BSV sowie ein großer Teil der verantwortlichen Vorstände der beiden Schützenkreise. Oberschützenmeisterin Birgit Morlock begrüßte als Hausherrin die anwesenden Damen und Herren und übergab das Wort dem Landesschützenmeister Roland Wittmer. Er begrüßte noch einmal Alle und bedankte sich für das Erscheinen und erklärte zunächst noch einmal den Aufbau und die Funktion der Geschäftsstelle des Verbandes, da es in dieser Hinsicht Klärungsbedarf gab. Manfred Riehl, 2. Stellvertreter Landesschützenmeister, sprach sich fortgesetzt für eine bessere Kommunikation zwischen den Vereinen und dem Verband aus.
 
Der Grund für diesen Vorhalt ist, es wurde bei der Mitgliederverwaltung festgestellt, dass Daten von Mitgliedern der Vereine und auch deren Funktionären nicht dem aktuellen Zustand entsprechen oder nicht vollständig sind. Zu den angebotenen Wettbewerben des Verbands äußerte sich Hans-Josef Lakatos ausführlich und stellte sie in einer Powerpoint Präsentation der Versammlung vor.
 
Die Mitgliederentwicklung in den beiden Schützenkreisen sei positiv, eine Zuwachs sei zu verzeichnen im Schützenkreis 12, der 3629 Mitglieder besitzt und ebenfalls ein leichter Anstieg kann man vom Schützenkreis 13 vermelden, welchem jetzt 2983 Mitglieder angehören.
 
 
Die zahlreichen Angebote der Ausbildungsmöglichkeiten des Verbands zeigte er grafisch auf und verwies auf die Anmeldung über das Internet. Ebenfalls seien weitere Lehrgänge geplant, darunter ein Referat der ARAG Versicherung, das in Leimen stattfinden wird.
 
Nach diesem abgehandelten Themenkomplex bedankte er sich für die Aufmerksamkeit und wünscht weiterhin „Gut Schuss“. Uwe Ludwig referierte in seinem Part ausführlich über die gesetzlichen Änderungen des Bundeswaffengesetzes, die im Jahr 2017 durch den Bundestag verabschiedet worden waren. Seine detaillierten Informationen waren sehr lehr- und hilfreich und können bei der Beurteilung von Anfragen von Behörden und Ordnungsämtern an Schützen als praktikable Lösung herangezogen werden. Zu möglichen zukünftigen gesetzlichen Regularien, welche die Waffenbesitzer treffen könnten, äußerte er sich ebenso ausführlich.
 
Über Möglichkeiten, Mitglieder für den Schießsport zu finden bzw. diese zu werben, berichtete nochmals Manfred Riehl. Neue, bis jetzt noch nicht populäre Arten der Betätigung, wie Bogenschießen, Schließen mit dem Blasrohr seien sinnvolle Alternativen zur Begeisterung für künftige Sportschützen, insbesondere im schulischen Bereich - zumal einer großer Teil der Lehrkräfte dem klassischen Schießsport kritisch gegenüber stehen.
 
In seinem Statement gab Jürgen Dörtzbach, Landesportleiter, zu verstehen, dass der sogenannte „Brillenpassus“ überarbeitet wird und bis dahin jeder Schütze eigenverantwortlich handelt.
 
 
Zum Thema der Jugend sprach Dominik Merz, der zurzeit die kommissarische Leitung des Jugendleiters wahrnimmt.
 
Das letzte Kapitel, das zu andauernden Beunruhigung zwischen den Vereinen und dem Verband führt sind die Waffenanträge der Mitglieder, über die Bruno Winkler, 2. Stellvertreter Landesschützenmeister, resümierte.
Bildlich dargestellt zeigt er die Fehler auf, die bei den Anträgen gemacht werden und bat die Verantwortlichen diese fortan genau auf sachliche Richtigkeit (Schießnachweise, vorhandene WBK, genaue Bezeichnung der zu erwerbenden Waffen nach dem Waffenregister, Nachweis der Einzahlung der Bearbeitungsgebühr etc.) zu überprüfen. Nur so könne eine zügige Befürwortung des Bedürfnisses auf dem Postwege vorgenommen werden.
Zu diesem Komplex gab es sehr viele Fragen der Teilnehmer die Bruno Winkler beantwortete, jedoch zu Einzelfällen nachvollziehbar keine Stellungnahme abgeben konnte. Im Verband selbst, so möchte ich anmerken, werden diese Anträge von Reinhold Keller bearbeitet, der jedoch an diesem Abend nicht anwesend war. Auf die Frage, warum andere Verbände, Schießnachweise anderer Verbände anerkennen und der BSV bzw. DSB das nicht tut, antwortete Bruno Winkler, dass Verband nur seine Wettkämpfe nach seiner ausgewiesenen Sportordnung anerkennen würde.
 
Hierzu möchte ich anmerken, dass diese Aussage nach meiner Auffassung transparent in die Vereine weitergegeben werden muss, um zukünftig überflüssige Rückfragen bei der Befürwortung durch den Verband zu vermeiden. Für die Zukunft wünsche ich mir vorrangig, dass doch noch mehr Funktionsträger der Vereine an einer solchen Veranstaltung teilnehmen. Ein zielführender Dialog zwischen dem Verband und den Vereinen kann dadurch besser und dauerhaft erhalten werden.
 
Günter Graf, Pressereferent des Schützenclubs Wolfartsweier